BZÖ-Westenthaler: Schluß mit dem permanenten Versuchsfeld "Schule"

Wien (OTS) - "Es muss damit Schluß sein, dass die Schule zum permanenten Versuchsfeld wird", appellierte heute BZÖ-Klubobmannstellvertreter Abg. Peter Westenthaler in Richtung Unterrichtsministerin Schmied. "Sie haben von uns in den letzten Tagen Rückenstärkung bekommen, da Sie diese offenbar brauchen. Drohen Sie daher nicht mit Ihrem Rücktritt, sondern vollziehen Sie diesen, wenn Sie nicht in der Lage sind, Reformen umsetzen zu können", so Westenthaler weiter.

Die Unterrichtsministerin müsse diese Umschichtung durchziehen, bei der die Lehrer nur zwei Stunden länger in der Klasse stehen müssten. Zur "Betonfraktion" der schwarzen Lehrergewerkschafter meinte Westenthaler, dass "der oberste Sowjet in der Sowjetunion dagegen ein Ausbund an Reformfreudigkeit" gewesen sei. "Es ist unglaublich, was sich dort abspielt", kritisierte Westenthaler. Was müsse sich nun ein Arbeitnehmer denken, der durch Kurzarbeit gezwungen werde, weniger arbeiten zu müssen und daher weniger verdiene, damit er seinen Job behalten könne, wenn er diese "Zwei-Stunden-Mehr-Diskussion" bei den Lehrern verfolge.

"Der eigentliche Skandal ist aber, dass die "Betonschädel in der ÖVP-Fraktion" herkommen und jede Schulreform verhindern. Es ist eine Schande, dass wir von einer Wirtschaftskrise "eins-zu-eins" in eine Bildungskrise kommen. Daher wäre nun auch ein Konjunkturpaket für die Schule und Bildung angesagt. Man soll nicht nur auf die Lehrer schimpfen, diese brauchen ein adäquates Umfeld und die Lehrer brauchen ein leistungsorientiertes Gehaltssystem. Überdies muss diese Reform auch die Kinder wirklich ins Zentrum rücken", forderte Westenthaler abschließend.

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