Sima präsentiert Sauberkeitskampagne '09

"Spielregeln einhalten" - breites MA 48-Angebot und strenge Kontrollen

Wien (OTS) - Die Sauberkeit in der Stadt wieder zum Thema machen will Umweltstadträtin Ulli Sima mit der aktuellen MA 48-Kampagne:
"Gerade in den ersten Frühlingstagen sieht man, dass die 'Moral' in Sachen Sauberkeit über den Winter ein wenig gesunken ist. Wir wollen nun mit Nachdruck auf die Spielregeln hinweisen, an die sich alle zu halten haben. Beim großen Service-Angebot der MA 48 gibt es längst keine Ausreden mehr", betonte Sima heute bei einem Pressegespräch. Wer sich nicht an die Spielregeln hält, muss mit saftigen Strafen rechnen.

Seit einem Jahr kontrollieren die WasteWatcher die Sauberkeitsverfehlungen in Wien. Ein Organmandat kostet 36 Euro, bei schweren Verstößen drohen Anzeigen bis zu 1.000 Euro, die sich auch verdoppeln können. "Die bisherigen Erfolge der WasteWatcher sind erfreulich. 88 % der Wienerinnen und Wiener schätzen die engagierte Truppe", so Sima. Dennoch gibt es immer noch einige schwarze Schafe, die die geltenden Gesetze und Regeln in Sachen Sauberkeit ignorieren", so Sima.

320 WasteWatcher für mehr Sauberkeit in Wien

Genau diese Gruppe der "Uneinsichtigen" will man mit der neuen MA 48-Kampagne erreichen, um das Sauberkeitsniveau in Wien weiter zu erhöhen. Zugleich wird auch die Truppe der WasteWatcher weiter ausgebaut. Bei der MA 48 und der MA 42 - Wiener Stadtgärten sind mittlerweile 320 WasteWatcher aktiv, 30 hauptberuflich, die anderen kontrollieren und ahnden Sauberkeitsverfehlungen im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeiten. "Wir werden auch Schwerpunkttage in den Bezirken machen, um mit großer Präsenz die Sauberkeitsregeln zu überwachen und Müllsünder auch zu bestrafen", so Sima. Über 100 WasteWatcher sollen an diesen Schwerpunkttagen zugleich unterwegs sein.

Kampagne: Serviceangebot zum Nulltarif versus hohe Strafen bei Fehlverhalten

"Liegen gelassener Hundekot kostet Sie 36 Euro. Wegräumen kostet Sie nichts." - "Ein entführtes Einkaufswagerl kostet Sie 36 Euro. Erst gar nicht mitnehmen kostet Sie nichts." - "Illegaler Sperrmüll kostet Sie bis zu 1.000 Euro. Zum Mistplatz bringen kostet Sie nichts." Mit diesen Sprüchen werden auf 16-Bogen-Plakaten, Citylights, in Inseraten, in Hörfunkspots mit Willi Resetarits und diversen anderen Kommunikationsmitteln die Wienerinnen und Wiener ab morgen erneut auf das hohe Serviceangebot der MA 48 hingewiesen.

Sieben Millionen Reinigungskosten für Hundekot

Neben liegen gelassenem Hundekot und illegal abgelagertem Sperrmüll sind auch die "entführten" Einkaufswagerl Schwerpunkt der Kontrollen. Jährlich wurden rund 30.000 von der MA 48 eingesammelt. Nach intensiver Aufklärungsarbeit und Zusammenarbeit mit dem Handel in den letzten beiden Jahren konnte diese Zahl bereits auf rund 20.000 reduziert werden, in der letzten Zeit sinkt jedoch in diesem Bereich die "Moral" erneut. Neben dem optischen Problem der Wagerl im Straßenbild spielen auch Sicherheitsprobleme eine zentrale Rolle:
Ungesicherte Wagerl können sehr leicht auf die Straße oder gegen geparkte Autos rollen.

Was den illegal abgelagerten Sperrmüll betrifft, so belaufen sich die jährlichen Kosten zur Entsorgung für die MA 48 auf rund 7 Mio. Euro. Beim liegen gelassenen Hundekot liegen die Reinigungskosten ebenfall bei rund 7 Mio. Euro im Jahr.

"Die Situation in allen drei genannten Bereichen hat sich aber bereits extrem verbessert. Es gibt immer mehr Leute, die vom großen Angebot der Stadt - wie etwa von den mittlerweile 2060 Hundesackerlautomaten - Gebrauch machen und die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners wegräumen", so Sima.
Im Frühling wird es wieder eine Wiesenstecker-Aktion mit dem bekannten und beliebten Kampagnen-Hund in den Grünflächen der Stadt geben, der eine klare Sprache spricht: "Sind dir 36 Euro wurst?"

Mobile Problemstoffsammlung ausgebaut

Die Aktion "Saubere Stadt" läuft sehr erfolgreich, das Angebot an die Wienerinnen und Wiener wird laufend ausgebaut. So wird unter anderem die mobile Problemstoffsammlung weiter ausgedehnt, sie hat sich in einigen Bezirken bereits bewährt.

Der Vorteil dieser Sammelmethode ist die Verdichtung des bestehenden Sammelnetzes, wodurch die umweltkonforme Entsorgung für die Wienerinnen und Wiener noch einfacher wird. Im Zuge dessen können nun an allen Sammelstellen neben Problemstoffen und Speiseölen auch kleine Elektrogeräte abgegeben werden.

Derzeit wird das mobile Service im 2., 3., 5., 6., 9. und 22. Bezirk angeboten. Alle zwei Wochen werden die Haltestellen mittels LKW angefahren. Um dieses neue mobile Sammelangebot für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver und einfacher zu gestalten, bietet die Stadt Wien ein kostenloses Informationsmedium an. Mit einem anwenderfreundlichen SMS- und E-Mail-Service kann man sich zeitgerecht an den nächsten Sammeltermin erinnern lassen:
www.umweltinfo.wien.at (SMS/Email-Service: mobile Problemstoffsammlung)

19 Mistplätze - zum Nulltarif

"Die 19 Mistplätze der MA 48 sind ein wesentlicher Teil der umweltfreundlichen Müllentsorgung in Wien. Sie bieten ein tolles Service, das für die WienerInnen kostenlos zu nutzen ist. Dieses im Vergleich zu anderen Städten enorm dichte Angebot wird eifrig angenommen: "Im Vorjahr wurden erneut mehr als zwei Millionen Besucher verzeichnet", freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima.

Die kundenfreundlichen Öffnungszeiten können sich mehr als sehen lassen: Die Wiener Mistplätze sind Montag bis Samstag von 07.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, an jedem Sonntag sperrt der Mistplatz in Kagran (22., Percostraße 2) von 07.00 bis 18.00 Uhr auf.

Problemstoffe können an diesen Tagen jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr abgegeben werden. Die Mistplätze sind für Private gedacht, die Anlieferung darf nur in haushaltsüblichen Mengen erfolgen. Dieses Service ist kostenlos. Auf den Mistplätzen darf kein Restmüll abgeben werden, er gehört in die Restmüllbehälter auf den Liegenschaften.

Zufriedenheit mit der MA 48 und den WasteWatchern enorm

Die Wiener Bevölkerung schätzt die Anstrengungen zur Erhaltung der Sauberkeit der Stadt und stellt der MA 48 in allen Bereichen ein sehr gutes Zeugnis aus. So beurteilen beispielsweise 88 % der Wienerinnen und Wiener die MA 48 insgesamt als sehr gut und gut, die Effizienz bei der Aufgabenerfüllung bezeichnen 84 % sehr gut und gut, bei der Verlässlichkeit liegt die MA 48 laut der Wiener Bevölkerung bei 90 %. Auch die WasteWatcher sind bei der Bevölkerung sehr beliebt, 88 % schätzen die Truppe.

MA 48-Service auf allen Ebene

o www.baukeinenmist.at o www.wien.gv.at/ma48/reinigung/hundesackerl.htm o www.wien.gv.at/ma48/abfall/mistadresse.htm o www.umweltinfo.wien.at (SMS/Email-Service: mobile Problemstoffsammlung)

(Schluss) vor

Achtung: Zu dieser Meldung ist in den kommenden Stunden eine Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die online-Abrufbarkeit extra noch hingewiesen.

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Mag. Anita Voraberger
Mediensprecherin StRin Mag.a Ulli Sima
Telefon: 01 4000-81353
E-Mail: anita.voraberger@wien.gv.at

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