Amon: Bildungsreformen gemeinsam und nicht in Konfrontation mit Lehrern umzusetzen

Brauchen motivierte Lehrerinnen und Lehrer - Zukunft unseres Landes in ihren Händen

Wien (ÖVP-PK) - Diese Bundesregierung ist - ebenso wie die Koalitionsparteien - mit einem sehr ambitionierten Programm gerade im Bereich der Bildungspolitik angetreten. Das hat die Bundesministerin in ihren Ausführungen auch durchaus deutlich gemacht. Dieses ist auch richtig und wichtig, weil es für unser Land zukunftsentscheidend ist. Um erfolgreich zu sein, bedarf es allerdings motivierter Lehrerinnen und Lehrer, stellte heute, Mittwoch, der heute erneut angelobte ÖVP-Abgeordnete Werner Amon MBA in der Aktuellen Stunde des Nationalrats fest. ****

"Wir haben eine Fülle von Bildungsreformen auf den Weg gebracht", so Amon weiter. Er verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die verschiedenen Modelle "der neuen Mittelschule" in den Bundesländern. Nach einer gewissen Zeit finde eine Evaluierung statt und dann werde entschieden, welche Variante die beste für unsere Kinder ist. "Das Bildungssystem ist für unsere Kinder und Jugendlichen da und für niemanden sonst." Auch die Nachmittagsbetreuung würde ausgebaut und eine Reform der Reifeprüfung mit zentralen Elementen diskutiert, um ein Mindestniveau sicher zu stellen. Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 sei ebenfalls eine Maßnahme im Rahmen einer offensiven Bildungspolitik.

Müssen Dialog zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer führen

Ein entscheidender Punkt sei allerdings, dass man unsere Lehrerinnen und Lehrer nicht demotiviere. Die Botschaft von Ministerin Dr. Claudia Schmied, diese müssten zwei Stunden mehr arbeiten, habe aber die Aussage beinhaltet: "Ihr arbeitet eigentlich zu wenig!" Amon weiter: "Motiviert man auf diese Art und Weise Mitarbeiter? Ist das die Form des sozialen Dialogs, der in Österreich so hoch gehalten wird?", appellierte Amon an die Ministerin, das Gespräch mit den Lehrerinnen und Lehrern zu suchen "und ihnen nicht alle zwei Tage einen neuen Vorschlag über die Medien auszurichten. Setzen Sie sich mit den Lehrerinnen und Lehrern an einen Tisch!".

Regierungsprogramm wie vereinbart umsetzen

Und weiter an die Ministerin gewandt: "Ich möchte Ihre Rücktrittsdrohung gar nicht zur Kenntnis nehmen - damit erreicht man nichts. Ich halte das für falsch." Vielmehr gelte es, das Regierungsprogramm, das auch ein neues Dienstrecht und viele neue Ideen im Bildungssektor beinhalte, wie vereinbart gemeinsam und nicht in der Konfrontation mit den Lehrerinnen und Lehrern umzusetzen.

Deutlich erhöhtes Bildungsbudget

Der ÖVP-Abgeordnete hob in seiner Rede hervor, dass das Bildungsbudget sogar deutlich erhöht wurde - es sei dies ein "richtiges Signal" von Finanzminister Josef Pröll, verstärkt in Bildung zu investieren. "Es geht darum, dass wir die Reformmaßnahmen weiterhin auf dem guten Weg lassen und den Pädagoginnen und Pädagogen signalisieren, dass sie für uns eine wichtige Bevölkerungsgruppe sind - schließlich liegt die Zukunft unseres Landes in ihren Händen", schloss Amon.
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