BZÖ-Huber: Aufhebung der Milchquote schuld an Überproduktion

Wien (OTS) - "Vielleicht wird den Verantwortlichen jetzt klar, was sie mit der Aufhebung der Milchquote im November angerichtet haben", kommentiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber den Milchüberschuss. Sein Vorschlag: Die Landwirtschaftskammerpräsidenten sollten die Milchbauern zu fünf Prozent Lieferverzicht bewegen; diese fünf Prozent könnten - statt Trockenmilch zu kaufen - für die Kälberaufzucht verwendet werden. "Den finanziellen Ausgleich für die Bauern muss Landwirtschaftsminister Berlakovich übernehmen", so Huber.

"Berlakovich und die Landwirtschaftskammerpräsidenten hätten viel früher reagieren müssen", kritisiert Huber, der den Verantwortlichen das Fehlen eines vernünftigen Konzepts vorwirft und einen Runden Tisch zu diesem Thema. "Wenn sie schon keine eigenen Ideen haben, sollen sie endlich die BZÖ-Forderungen übernehmen", so Huber, der davor warnt, dass bei Untätigkeit in drei Monaten ein Zusammenbruch der Milchwirtschaft zu befürchten ist.

Zusätzlich müsse sich der Landwirtschaftsminister auch dafür einsetzen, dass EU-weit ein vernünftiges System gegen die Milch-Überproduktion geschaffen wird. In die Pflicht nimmt Huber aber auch die AMA: "Das Produkt "Milch" muss besser beworben werden, in Schulen etwa. Schließlich ist Milch gerade für Kinder gesünder als die meisten Limonaden!"

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