COMET: Vorentscheidung für künftige K1- und K2-Zentren

Zehn von vierzehn Bewerberkonsortien bleiben nach erster Juryentscheidung im Rennen um die Startplätze im Förderprogramm COMET

Wien (OTS) - Zehn von vierzehn Bewerberkonsortien bleiben im 2.
Call des Förderprogramms COMET im Rennen. COMET - Competence Centers for Excellent Technologies - ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ). Diese 10 Konsortien haben exzellente Projekte mit Gesamtkosten von rund 290 Millionen Euro eingereicht und werden nun eingeladen, bis 4. Juni 2009 einen Vollantrag zu stellen. Dies entschied eine hochrangige, neunköpfige, international besetzte Jury heute, Dienstag, auf Basis einer vorangegangenen intensiven Begutachtung der Teilnahmeanträge.

K2-Zentren

Alle drei Bewerber um ein K2-Zentrum haben jetzt die Chance, den Zuschlag für eines von noch zwei geplanten Zentren in der Programmlinie K2 - mit höchstem Anspruchsniveau und internationaler Spitzenposition - zu bekommen. Zur K2-Vollantragsstellung eingeladen wurden nun Konsortien aus den drei Bundesländern Niederösterreich, Steiermark und Tirol. Thematische Schwerpunkte dabei sind Werkstofftechnologien, Klimawandel und industrielle Biotechnologie.

K1-Zentren

Sieben von elf Bewerberkonsortien bleiben im Wettbewerb um die mindestens noch vier geplanten K1-Zentren, die in der Dimension den Kompetenzzentren der ausgelaufenen Programmlinien Kplus, K_ind und K_net entsprechen. Zur K1-Vollantragsstellung eingeladen wurden nun Konsortien aus den Bundesländern Kärnten, Niederösterreich, Steiermark, Vorarlberg und Wien. Die thematischen Schwerpunkte sind dabei breit gestreut und reichen beispielsweise von Materialwissenschaften über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zu Life Sciences.

Welche Zentren es im Programm COMET schließlich geben wird, das wird in einer zweiten Jurysitzung Ende Oktober 2009 entschieden werden.

Die Mehrzahl der bestehenden Kompetenzzentren (Kplus, K_ind und K_net) konnte sich erfolgreich an COMET beteiligen. Für diejenigen Zentren, die im neuen Programm nun nicht mehr gefördert werden, gibt es nach Ende der vereinbarten Laufzeit die Möglichkeit einer so genannten "Phasing-out Finanzierung". Deren Modalität wird im Rahmen der Endevaluierung des jeweiligen Zentrums festgelegt.

Die öffentliche Förderung

In dieser zweiten COMET-Ausschreibung wurden in allen drei Programmlinien (K1, K2-Zentren und K-Projekte) Projekte mit rund 420 Millionen Euro Gesamtkosten eingereicht. Es stehen rund 125 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Eine zusätzliche Finanzierung erfolgt durch die jeweiligen Bundesländer und die Konsortialpartner selbst.

Das Auswahlverfahren

Bei der Antragsevaluierung von K1/K2 Anträgen handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren. In beiden Stufen werden die Anträge sowohl von ExpertInnen innerhalb der FFG als auch von externen ExpertInnen (internationalen Peers) begutachtet. Die Jury für die erste Stufe stellt eine ausgewogene Mischung aus nationalen und internationalen ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft dar und setzt sich aus neun stimmberechtigten Mitgliedern zusammen, wobei jeweils drei Personen von den in die Begutachtung involvierten Organisationen FWF, CDG und FFG nominiert werden. An Stufe 2 nehmen noch zusätzlich drei internationale ExpertInnen teil. Für K-Projekte gilt ein verkürztes, einstufiges Verfahren.

Exzellenz und internationale Sichtbarkeit: die Philosophie von COMET

Das Programm COMET ist eine gemeinsame Initiative von BMVIT und BMWFJ und setzt auf den Erfahrungen der erfolgreichen, 1998 gestarteten Programme Kplus, K_ind und K_net auf. Das COMET-Programm bringt eine Weiterentwicklung hinsichtlich Größe und Anspruchsniveau mit dem Ziel, Spitzenforschung in Österreich mit einer forcierten internationalen Ausrichtung und Sichtbarkeit zu fördern. Die neue Generation von Kompetenzzentren wird in der Liga der weltweit Besten mitspielen und international hervorragende ForscherInnen sowie Unternehmen an den Forschungsstandort Österreich binden. COMET umfasst drei Programmlinien: K1-Zentren, K2-Zentren und K-Projekte. Diese unterscheiden sich durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen, Förderintensität und Laufzeit.

Die FFG zeichnet für die Abwicklung des Programms COMET verantwortlich.

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FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
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