Internationale Ragweed-Tagung im NÖ Landhaus

Pernkopf: Probleme durch rasche Verbreitung der Pflanze

St. Pölten (NLK) - "Die zunehmende Ausbreitung der nach dem
Zweiten Weltkrieg aus Amerika eingeschleppten Pflanze Ragweed wird zunehmend zu einem Problem für die Landwirtschaft, aber auch für Allergiker im mitteleuropäischen Raum. Die Universität für Bodenkultur wurde daher beauftragt, Strategien zur Bekämpfung der Pflanze zu entwickeln", erklärte heute, 10. März, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der Eröffnung der von der NÖ Landesakademie veranstalteten internationalen Ragweed-Tagung im NÖ Landhaus in St. Pölten.

Ragweed breitet sich entlang der Hauptverkehrsadern aus, im Osten Österreichs sind bereits Mais-, Kürbis- und Sonnenblumenkulturen betroffen. Auch andere europäische Länder wie Ungarn, Slowenien und Deutschland sind mit dem Problem konfrontiert. Ragweed, auch "Fetzenkraut" genannt, verursacht Allergien. Etwa 15 Prozent oder 130.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind Allergiker, rund ein Viertel davon sind von Ragweed-Pollen betroffen. Die Folge sind entzündliche Reaktionen in den Atemwegen und Asthma.

"Niederösterreich war das erste Bundesland, das sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Nun geht es darum, den Informationsaustausch auf internationaler Ebene zu intensivieren und gemeinsame Strategien gegen die rasante Verbreitung von Ragweed zu entwickeln", so Pernkopf.

Der Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Dr. Christian Milota, betonte, dass die Landesakademie bei diesem Projekt als Partner für die interne und externe Kommunikation verantwortlich ist. Gemeinsam mit der Baudirektion und der Universität für Bodenkultur werde die Landesakademie dafür sorgen, dass alle maßgeblichen Stellen entsprechend informiert werden und eine umweltgerechte, aber intensive Reduktion bzw. Eindämmung von Ragweed in die Wege geleitet wird.

Weitere Informationen: Büro LR Pernkopf, Klaus Luif, e-mail klaus.luif@noel.gv.at, Telefon 02742/9005-12705.

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