Handymasten auf Gemeindebauten - SP-Stürzenbecher: Einhaltung des Vorsorgewert von 10 mW/m2 im Rahmen des Prüfverfahrens sichergestellt

Wien (SPW-K) - "Die Einhaltung des Vorsorgewerts von 10mW/m2 im Zusammenhang mit der Aufstellung von Handymasten auf den Dächern von städtischen Wohnhausanlagen ist sehr wohl sichergestellt - nämlich im Rahmen des Prüfverfahrens. Jedem Vertragsabschluss (nach dem Jahr 2000) geht ein Prüfverfahren zur Einhaltung des Vorsorgwertes von 10 mW/m2 voraus. Dieses Prüfverfahren ist Vertragsbestandteil. Eine Abweichung dieses Prüfverfahrens hätte den juristischen Umstand der Vertragsbrüchigkeit und damit in weiterer Konsequenz die Aufkündigung und Demontage zur Folge", stellte Dienstag der Wohnensprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher, in einer Replik zu den diesbezüglichen Aussagen von FP-Gemeinderat Mahdalik fest. Die Behauptung des FP-Politikers, die SPÖ nehme Gesundheitsschäden in Kauf, sei völlig unsinnig und deshalb auf das Schärfste zurückzuweisen, so Stürzenbecher.

Hätte sich Kollege Mahdalik die Mühe gemacht und selbst in der Sache genau recherchiert, dann hätte er den Sachverhalt auch auf der Internetseite jener Firma, die den Mobilfunkausbau nach den Vorgaben der Stadt Wien zu kontrollieren und als Schnittstelle zwischen den Dienststellen und Abteilungen einerseits und den Mobilfunkbetreibern anderseits durchzuführen habe, in Erfahrung bringen können, so Stürzenbecher. Dort heißt es: "Plant der/die Mobilfunkbetreiber(in) die Errichtung einer Mobilfunkantenne auf einem Wohnhaus der Gemeinde Wien, so muss der/die Mobilfunkbetreiber(in) eine Berechnung vorlegen, in der er (sie) nachzuweisen hat, dass ein Beurteilungswert für die Leistungsflussdichte von 10 mW/m2 (pro Gebäude / Stiege bzw. pro System GSM / UMTS) bei den Nachbarn eingehalten wird (zum Vergleich: die derzeitigen Grenzwerte der ICNIRP beziehungsweise der EU-Ratsempfehlung liegen bei 9.000 mW/m2 für einen Frequenzbereich von 1800 MHz beziehungsweise 4.500 mW/m2 für 900 MHz und 10.000 mW/m2 für UMTS). Dieser Beurteilungswert muss bei allen Anrainer/innen dieser Sendeanlage und selbstverständlich auch in den Wohnungen der Bewohner/innen jenes Hauses, auf dem die Anlage aufgestellt wird, eingehalten werden".

"Auch diese Causa ist ein weiteres markantes Beispiel dafür, dass die FPÖ statt auf sachliche Argumentation und seriöse Politik ausschließlich auf Panikmache und Verängstigung der Menschen setzt. Diese Vorgangsweise lehnt die Wiener SPÖ entschieden ab", schloss Stürzenbecher. (Schluss)

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