Faymann: Volle Unterstützung für Claudia Schmied

Im Bildungsbereich nicht auf dem Rücken der Kinder sparen

Wien (SK) - "Volle Unterstützung für Claudia Schmied" verkündete heute, Dienstag, Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat. Sparmaßnahmen seien deshalb unverzichtbar, "weil wir davon abhängen, stabile Verhältnisse zu haben, um weitere Maßnahmen setzen zu können". Claudia Schmied brauche in ihrem Ressort die Mittel, damit die Klassenschülerzahl nicht wieder erhöht werden müsse oder die Sprachförderung eingeschränkt werde. Schmied spare durch die Umschichtung der Unterrichtszeit 380 Millionen Euro, erläuterte Faymann. Wenn jemand komme und sage, er habe bessere Maßnahmen, dann "ist das immer gut", jedoch sei es nicht akzeptabel wenn "auf der anderen Seite nur ein Njet" steht. Es dürfe keinesfalls zu Maßnahmen kommen, die auf Kosten der Kinder gehen oder den Steuerzahler zusätzlich belasten. Der Einsatz für eine bessere Schule, wie sie von Claudia Schmied gefordert wird, sei unverzichtbar, so Faymann ****

Faymann gegen Privatisierung des ORF

Zum Thema ORF vertrat Faymann eine eindeutige Meinung: "Ich bin gegen eine Privatisierung des ORF!" Um zu verhindern, dass dem ORF ein ähnliches Schicksal wie der AUA drohe, müsse das erste Halbjahr genützt werden, um langfristige Konzepte zu erarbeiten. Nicht äußern wollte sich der Bundeskanzler zur Geschäftsführung des ORF. "Der ORF ist zu wichtig, um ihn auf Personalfragen zu reduzieren", bemerkte der Bundeskanzler. (Schluss) sw

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