BZÖ-Strutz: SPÖ vor Machtübernahme im ORF

ÖVP sieht rotem Machtrausch tatenlos zu - BZÖ will Reformkommission

Wien (OTS) - "Mit den heutigen Personalentscheidungen und
Angriffen auf die ORF-Führung haben SPÖ-Bundeskanzler Faymann und sein Schattenstaatssekretär Ostermayer endgültig die Weichen für die Abberufung der derzeitigen ORF-Führung und für eine SPÖ-Machtübernahme im ORF gestellt", warnt BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz. "Mit der Umsetzung des Faymann-Plans im ORF sollen alle Schlüsselpositionen im ORF mit SP-nahen Personen besetzt werden. Die ÖVP sieht dem roten Machtrausch hier wie das Kaninchen vor der Schlange gebannt zu. Faymann hat zwar der ÖVP die Versorgung ihrer "Altlasten" Schüssel, Plassnik, Molterer und Co. mit lukrativen Posten in Brüssel zugesagt, dass ÖVP-Chef Pröll dafür den ORF am Postenschacheraltar opfert ist aber völlig unverständlich. Der ORF darf kein österreichisches Radio Eriwan werden", warnt Strutz

"Der ORF muss aus dem Würgegriff der Parteien befreit werden, bevor er ein Schicksal wie die AUA erleidet. Das BZÖ fordert die Einrichtung einer unabhängigen ORF-Reformkommission, gebildet aus nationalen und internationalen Experten unter dem Motto "Experten rein, Politiker raus"", so Strutz, der hier als Beispiel an die erfolgreiche Sanierung der BBC erinnert. "Faymann will sich den ORF krallen, das BZÖ appelliert im Gegensatz dazu, an alle verantwortungsbewussten Kräfte, den ORF weg von der Politik und in eine unabhängige gute Zukunft zu führen". Strutz kritisiert auch massiv, dass auch im ORF einige Kriegsgewinnler versuchen, aus dem derzeitigen Chaos Profit zu schlagen und erinnert an die überaus dubiose Rechteverschleuderung des ORF-Archivs an eine private Firma, wo es immer stärkere Hinweise auf private Nutznießer innerhalb des ORF gibt.

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