Grüne Wien zu AKW Mochovce: Zeit bis zum UVP Verfahren für Anti-Atomgipfel nützen

Breiter länderübergreifender Widerstand notwendig

Wien (OTS) - Die Unterlagen für das UVP-Verfahren über die Erweiterung des grenznahen AKW Mochovce dürften nun offiziell bei österreichischen Umweltministerium vorliegen. Bis das Verfahren aber tatsächlich beginnt, wird es noch einige Zeit dauern. "Diese Zeit muss die Wiener Stadträtin Sima nutzen, um zu einem Anti-Atomgipfel einzuladen", fordert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien. Gemeinsam mit Niederösterreich und dem Burgenland muss Wien in einer konzertierten Aktion Widerstand gegen den Bau der Blöcke 3 & 4 des AKW Mochovce aufgebaut werden. "Mit der Einberufung eines Anti-Atom-Gipfels für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland unter Einbeziehung der wichtigen Anti-Atom- Organisationen kann eine breite Front gegen den AKW-Ausbau auf die Beine gestellt werden", so Maresch. "Darüber hinaus muss auf Bundesebene Umweltminister Berlakovich die gravierenden Mängel der Unterlagen (fehlende Sicherheitsaspekte vor allem bei Notfällen, mangelhafte Übersetzung der Unterlagen) beim Slowakischen Umweltministerium zur Sprache bringen und Unterlagen einfordern die den internationalen Standards genügen." Ein weiteres Ziel muss sein, dass auch die anderen Anrainerstaaten, Tschechien, Ungarn und Polen, am UVP-Verfahren teilnehmen. Darüber hat es bisher noch keine offiziellen Auskünfte gegeben.

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