Fluglärm - SP-Valentin: FP-Mahdalik betreibt ausschließlich Verwirrspiel

Wien (SPW-K) - "Für alle BürgerInnen ist klar nachvollziehbar und überprüfbar: Fluglärm wird von der WHO, vom zuständigen Umweltministerium, von der EU und weiteren Einrichtungen, die sich ernsthaft damit beschäftigen, nach dB (A) - Dauerschallpegel nach Dezibel - berechnet. "Daraus resultieren auch die entsprechenden Lärmpegel, die für den Menschen zumutbar sind", reagierte heute der Wiener SPÖ-Gemeinderat und Wiens Vertreter im "Dialogforum Flughafen Wien", Erich Valentin, auf neuerliche Aussagen von FP-Gemeinderat Mahdalik über Fluglärm. "Wenn man nun diese Werte in andere Messeinheiten umrechnet, so verändern sich auch die Grenzwerte: Das dürfte die FPÖ aber nicht verstanden haben, sondern sie versucht weiterhin das Thema Fluglärm nicht sachlich zu bewerten, sondern dieses allein im Sinne ihrer rein parteipolitischen Argumentation zurechtzubiegen.

"Das, was FPÖ-Mandatar Mahdalik der Bevölkerung beim Fluglärm einzureden versucht, ist ein ähnlicher Vorgang, wie man 10 mph plötzlich 10 km/h oder wenn 20 Grad Celsius plötzlich 20 Grad Fahrenheit gleichsetzt", sagte Valentin. "Wahr ist vielmehr - und das behauptet nicht die SPÖ oder die Stadt Wien, sondern das Umweltministerium, dass in Wien selbst die strengsten Grenzwerte der WHO nicht überschritten werden." Das könnten alle BürgerInnen jederzeit auf der Homepage www.umgebungslaerm.at des Umweltministeriums auch für ihre eigene Wohnadresse überprüfen.

Dass sich die Bilanz für Wien so positiv darstelle, sei der Arbeit der konstruktiven Bürgerinitiativen und dem Einsatz der Wiener Umweltpolitik zu verdanken, die "obwohl Wien keine formalen Kompetenzen in diesem Bereich hat, zusätzliche Verbesserungen weit über die gesetzlichen Auflagen hinaus zivilrechtlich verhandelt haben", betonte Valentin. "Im Gegensatz zur Verbalakrobatik der FPÖ arbeitet die Wiener SP-Stadtregierung nachweislich für die Gesundheit und zum Wohle der Menschen. Die FPÖ hingegen versucht auch beim Thema Fluglärm ausschließlich ein parteipolitisch motiviertes Verwirrspiel auf dem Rücken der Menschen zu inszenieren", schloss Valentin. (Schluss)

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