Alle Fraktionen im AK-Vorstand für Aktionsprogramm gegen die Krise

Linz (OTS) - Richtig, wichtig und so rasch wie möglich umzusetzen:
Der Vorstand der Arbeiterkammer Oberösterreich hat das gestern präsentierte AK-Aktionsprogramm gegen die Krise einstimmig gutgeheißen und die dafür nötigen finanziellen Mittel genehmigt. Beschlossen wurde dabei unter anderem die vorgezogene Sanierung einzelner AK-Bezirksstellen mit einem Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro.

Oberstes Gebot, darin waren sich alle Fraktionen einig, ist jetzt die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Konkret fordert die Arbeiterkammer:

Eine Infrastrukturoffensive sowie ein Konjunkturpaket für die Gemeinden. Das Land Oberösterreich soll dazu eine Landes-Investitionsanleihe in Höhe von 500 Millionen Euro auflegen.

Die Bildung einer Jugend-Ausbildungsgesellschaft ähnlich der bereits bestehenden TMG. Die AK ist bereit, dafür 500.000 Euro beizusteuern, wenn das auch die anderen Partner (Wirtschaftskammer und Land) tun.

Arbeitslose müssen sozial besser abgesichert werden, vor allem muss die Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld auf 75 Prozent angehoben werden. Die AK fordert die oberösterreichischen Abgeordneten zum Nationalrat auf, dazu einen Initiativantrag einzubringen. Wichtig ist auch die Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe.

"Ich bin sehr froh, dass über alle Fraktionsgrenzen hinweg darüber Einigkeit besteht: Es muss rasch etwas geschehen, um Arbeitsplätze, Einkommen und Zukunft unserer Mitglieder zu sichern. Wir sind bereit, unseren Teil dafür zu leisten", so AK-Präsident Kalliauer.

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