Patientenbefragung: Positives Zeugnis auch für die Ärzteschaft

Für Dorner sind die Ergebnisse Folge des guten Zusammenspiels aller Gesundheitspartner - Richtige Antwort auf Sensationsjournalismus

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich auch die Ärztekammer über die hohe Zufriedenheit der Wienerinnen und Wiener mit der Gesundheitsversorgung. Indirekt sei dies ein Lob für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, meint der Präsident der Ärztekammer für Wien, Walter Dorner. Die Umfragewerte zeigten, welche Erfolge zu erzielen sind, wenn Gesundheitspartner in einem Ballungsraum wie Wien eng zusammenarbeiteten. ****

"Viele Projekte werden hier gemeinsam mit der Ärzteschaft betrieben. Dieses Zusammenspiel der Kräfte, an dem auch die Wiener Gebietskrankenkasse maßgeblichen Anteil hat, ist Garant für die hervorragende medizinische Versorgung in der Bundeshauptstadt", betont Dorner. Dies hätten nun auch die Wienerinnen und Wiener eindrucksvoll bestätigt. Eine Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung und im Speziellen mit jener in den Wiener Krankenhäusern von 86 Prozent sei ein "mehr als zufriedenstellender" Wert.

Vor allem der Umstand, dass Befragte, die sich bereits in einem Krankenhaus aufgehalten haben, die Versorgung (noch) besser bewerteten als jene, die in den letzten Jahren in keinem Krankenhaus als Patient waren, wertet Dorner als "besonderes Indiz dafür, wie effizient und patientengerecht das Wiener Gesundheitssystem von den Menschen wahrgenommen wird".

Dorner nimmt damit Bezug auch auf die jüngste Debatte rund um die Spitalslandschaft in Österreich: "Verbesserungspotenzial aufzuzeigen ist die eine Sache. Wenn man aber alte amerikanische Studien heranzieht, deren Ergebnisse einfach auf Österreich umlegt und dann zum Schluss kommt, dass es jährlich Tausende von Patienten gibt, die durch Behandlungsfehler gestorben sind, dann ist das nichts anderes als billige Panikmache."

Die vom renommierten Institut für Strategieanalysen (ISA) erhobenen Zahlen über die Wiener Spitalslandschaft zeigten jedenfalls ein ganz anderes Bild und stünden damit auch im Widerspruch zu einem die Menschen verunsichernden Sensationsjournalismus. Dorner: "Fakt ist, dass die von Buchautor Kurt Langbein kürzlich erhobenen Anschuldigungen über angebliche fürchterliche Missstände in den Spitälern zumindest in Wien von den Patienten nicht bestätigt wurden." (hpp)

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