Mölzer: SPÖ kürt den Systemerhalter Swoboda zum Spitzenkandidaten für EU-Wahl

In Brüssel ist SPÖ Teil der Hoch-Eurokratie, und in Wien mimen die Genossen die EU-Skeptiker - bei ÖVP zeichnet sich Karas als Notlösung ab

Wien (OTS) - Wenn die SPÖ, was aufgrund von Medienberichten immer wahrscheinlicher sei, mit Hannes Swoboda als Spitzenkandidaten in die Europawahl gehe, dann werde deutlich, was vom angeblichen Schwenk der Sozialdemokraten in der EU-Linie zu halten sei, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Swoboda ist ein Apparatschik und Systemerhalter, der dafür sorgt, dass das EU-Establishment weiter über die Köpfe der Bürger hinweg Entscheidungen treffen kann. In Brüssel ist die SPÖ Teil der Hoch-Eurokratie, und in Wien mimen die Genossen die EU-Skeptiker. Aber die Bürger werden dieses Doppelspiel durchschauen.", ist Mölzer überzeugt. Und wenn Swoboda in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Profil" behauptet, dass er, Mölzer, im EU-Parlament nur Sprüche klopfe, dann sei darauf hinzuweisen, dass er, Mölzer, wie ein Blick auf die Internetseite des Europaparlaments bestätige, als fraktionsloser Abgeordneter mehr Wortmeldungen im Plenum vorzuweisen habe wie Swoboda als stellvertretender Vorsitzender der SPE-Fraktion.

Weiters meinte der freiheitliche EU-Mandatar, dass die SPÖ-Strategie, wonach der rote Pensionistenchef Karl Blecha die EU-kritischen Senioren mobilisieren soll, zum Scheitern verurteilt sei. "Die älteren Menschen machen sich zu Recht Sorgen um die Sicherung ihrer Pensionen und Ersparnisse. Daher darf bezweifelt werden, ob Blecha mit seiner Spitzenpension als Stimmenmagnet wirkt", betonte Mölzer.

Und was den Spitzenkandidaten der ÖVP betreffe, so laufe alles auf Othmar Karas als Notlösung hinaus, führte der freiheitliche Europa-Abgeordnete aus. "Denn die Strategie, nach Ursula Stenzel mit Ingrid Thurnher abermals mit einer Nachrichtensprecherin aufzustellen, ist gescheitert. Somit bleibt wohl nur Karas übrig, der zwar ein fleißiger und kompetenter Abgeordneter ist, aber von dem keine inhaltlichen Visionen für eine Reform der EU zu erwarten sind, weil die Christdemokraten bekanntlich zu den EU-Euphorikern ohne Wenn und Aber zählen", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005