AKNÖ-Staudinger: "Wir bringen Spitzenmedizin zu den ArbeitnehmerInnen"

AKNÖ und AMZ stellen neuen Gesundheitsbus vor

Wien (AKNÖ) - Die niederösterreichische Arbeiterkammer und das Arbeitsmedizinische Zentrum haben heute in St. Pölten den neuen Gesundheitsbus vorgestellt. "Der überarbeitete Bus ist unser bestes mobiles Vorsorgeangebot an die ArbeitnehmerInnen", sagt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. "Wir bringen den modernsten mobilen Gesundheitscheck direkt zu den Menschen".

Psychische Gesundheit, Wirbelsäule, Rückenmuskulatur, Gehör, Blut -ab sofort können ArbeitnehmerInnen im Betrieb die wichtigsten Frühindikatoren für berufsbedingte Erkrankungen untersuchen lassen. "Jede zweite Erkrankung entsteht am Arbeitsplatz. Genau diesen Bereich wollen wir mit unserem Gesundheitsbus abdecken", sagt Bernhard Rupp, Leiter der AKNÖ-Abteilung Gesundheitswesen und ArbeitnehmerInnenschutz. "Besonders stolz sind wir auf unser Rückenmessgerät, das aus der Spitzentechnologie kommt und erstmals in dieser Breite eingesetzt wird. Mit ihm können wir punktgenaue Analysen vornehmen. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber unserem alten mobilen Angebot".

Zufrieden zeigt sich auch Peter Acs vom AMZ: "Mit dem computerbasierten psychologischen Fragebogen versuchen wir, systematisch den Bereich zu erheben und auszuwerten, der mittlerweile verantwortlich für mehr als 8.000 Frühpensionierungen im Jahr ist. Das sind die psychischen Erkrankungen, die ebenfalls häufig einen Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz haben".

Staudinger: Wichtiges Präventionsangebot

AKNÖ-Präsident Josef Staudinger zeigt sich nicht nur mit den Neuerungen zufrieden: "Es ist wichtig, dass wir ein Angebot haben, das den modernsten Gesundheitscheck an den Arbeitsplatz bringt. Schon beim alten Gesundheitsbus war das für viele ArbeitnehmerInnen der erste Kontakt zu einer gesundheitlichen Vorsorge. Mit unserem neuen Programm, das wir an den Stand von Wissenschaft und Technik angepasst haben, wird das umso mehr der Fall sein".

Der Bus sei auch wichtig, um ArbeitnehmerInnen für das Problem Gesundheit am Arbeitsplatz zu sensibilisieren: "Wenn die Menschen die ersten Ergebnisse des Checks in der Hand halten, die vielleicht Auffälligkeiten zeigen, löst das ein Bewusstsein sein aus für Umstände, die dafür verantwortlich sind", sagt Staudinger. "In vielen Fällen kann das ein Anfang sein, um sich mit krankmachenden Faktoren am Arbeitsplatz auseinanderzusetzen". Daneben biete der Bus umfangreiches Infomaterial an. "Einiges kann man auch selbst in die Hand nehmen. Wir können ArbeitnehmerInnen etwa Tipps geben, wie sie schwere Lasten heben können ohne die Wirbelsäule zu schädigen", sagt Staudinger. Und: "Wir hoffen, dass wir damit die Menschen für die Kurse der AKNÖ und des AMZ wie die Sicherheits- und Gesundheitsakademie interessieren können".

Der Bus ist an 300 Tagen im Jahr im Einsatz und kommt direkt in die Betriebe. Angefordert werden kann er etwa von BetriebsrätInnen. "Toll ist, dass auch viele ArbeitgeberInnen es möglich machen, dass ihre MitarbeiterInnen den Gesundheitsbus in der Arbeitszeit besuchen", sagt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger.

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