WKÖ: Alternativenergie-Markt in Italien boomt - große Chancen für österr. Unternehmen

"Austrian Showcase Alternativenergien" geht erfolgreich in Bozen und Genua über die Bühne

Wien (PWK172) - "Der Markt für Alternativenergien erlebt derzeit
in Italien einen regelrechten Boom und neue Bestimmungen im Bereich der Förderungen versprechen ein weiterhin positives Wachstum dieses Sektors", erklärte Michael Berger, der österreichische Handelsdelegierte der Aussenwirtschaft Österreich (AWO) in Mailand, anlässlich des "Austria Showcase Alternativenergien", Anfang März. Die von der Außenhandelsstelle Mailand im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international" organisierte Veranstaltung sollte österreichischen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen vor ausgewähltem Fachpublikum in Bozen und Genua zu präsentieren, potentielle Vertriebspartner zu treffen, sowie in Einzelgesprächen mögliche Kooperationen zur gemeinsamen Marktbearbeitung Süd- bzw. Gesamtitaliens zu schließen. Insgesamt 15 österreichische Unternehmen aus den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie nahmen dieses Angebot an.

Nicht nur aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung, sondern auch dank der Neuregelungen im italienischen Einspeisgesetz "Conto Energia", verfügt Italien vor allem für Fotovoltaikanlagen über optimale Voraussetzungen. "Die Erfüllung der Vorgaben auf EU-Ebene und jene des Kyoto-Protokolls sind ebenso mit einer Reihe von interessanten Geschäftsmöglichkeiten verbunden, von denen auch österreichische Unternehmen profitieren können", so Berger.

In Bozen wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für erneuerbare Energien TIS - Renertec durchgeführt, in Genua präsentierten sich die österreichischen Teilnehmer im Rahmen der 4. Energethica (Fachmesse für erneuerbare Energie und Energieeffizienz) und knüpften viel versprechende Geschäftskontakte.

Italien ist nach wie vor unangefochten Österreichs zweitwichtigster Handelspartner mit einem Handelsvolumen von EUR 18 Mrd. und einem Handelsbilanzüberschuss von EUR 2,4 Mrd. "Trotz der derzeitig schwierigen wirtschaftlichen Situation bringt insbesondere der Sektor Alternativenergie noch einiges an Potential, da Investitionen in Anlagen zur Nutzung von erneuerbarer Energiequellen langfristig gesehen weiterhin interessant bleiben", so Berger abschließend. (ES)

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