VSStÖ: Sophie Wollner Spitzenkandidatin für ÖH-Wahlen

Eine laute und qualifizierte Stimme für Studierende

Wien (SK) - In seiner heutigen Pressekonferenz präsentierte der VSStÖ Sophie Wollner als bundesweite Spitzenkandidatin für die Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft im Mai 2009. "Ihre vierjährige Erfahrung in der ÖH, ihr bildungs- und sozialpolitisches Fachwissen sowie ihre Hartnäckigkeit qualifizieren Sophie - wie keine andere - dazu, Vorsitzende der ÖH zu werden", erklärt Maria Maltschnig, VSStÖ-Bundesvorsitzende. ****

Thematisch hat sich der VSStÖ für die HochschülerInnenschaft vorgenommen, der persönlichen Finanzkrise, in welche Studierende während ihres Studiums geraten, entgegenzustehen. Die Finanzierung der eigenen Wohnung stellt für Studierende oft ein massives Problem dar - egal ob Studierendenheim oder Wohngemeinschaft. Der Wohnort bestimmt nicht nur Wohn-, sondern auch Studienbeihilfen.

"Studierende, die an ihrem Heimatort studieren, bekommen weniger Studienbeihilfe als andere, der Staat ist scheinbar der Meinung, dass Studierende so spät wie möglich weg aus dem Nest der Eltern sollten", meint Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ. Gerade hier sieht sie
Handlungsbedarf: "Wir fordern ein existenzsicherndes Grundstipendium für alle Studierenden sowie den flächendeckenden Ausbau der Wohnbeihilfe auch für WGs!"

Eine Hauptforderung bleibt weiterhin die vollständige Abschaffung der Studiengebühren für alle Studierenden einer österreichischen Universität oder Fachhochschule. "Minister Hahn klammert sich weiterhin an die Gebühren für möglichst viele Studierende und hat den unzureichenden Gesetzestext genutzt, um uns noch mehr Steine in den Weg zu legen", kritisiert Wollner.

Steinig soll es auch zum Master gehen, denn für diesen sind in der bevorstehenden Novelle zum Universitätsgesetz Zugangsbeschränkungen geplant. "Ein Masterstudium nur einer Elite zugänglich zu machen, ist bildungsfeindlich", so Wollner.

"Die ÖH muss im politischen Diskurs nicht nur vorkommen, sie muss ihn prägen und bestimmen", meint Wollner. "Unser Ziel ist eine ÖH, die Service und Politik verbindet, die eine laute Stimme der Studierenden ist und sich als aktive, starke Interessensvertretung begreift." (Schluss) mb/mp

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