"Wir zahlen nicht für eure Krise!" Demonstration, Wien 28.März 2009

Entwicklungspolitischer Dachverband AG Globale Verantwortung unterstützt internationalen Aktionstag

Wien (OTS) - Die Wirtschaftskrise trifft die Menschen in den Entwicklungsländern besonders hart: "Die ärmsten Länder sind bereits vom Klimawandel und der Hungerkrise stark betroffen. Jede weitere Verschlechterung kann für Menschen, die von weniger als einem Dollar pro Tag leben, den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten", warnt Ruth Picker, Geschäftsführerin der AG Globale Verantwortung. "Die Entwicklungsländer zahlen jetzt die Zeche für eine Krise, die von den reichen Ländern verursacht wurde - durch das Zulassen von exzessiver Spekulation und den Schutz von Steueroasen."

Aus diesem Grund fordert die AG Globale Verantwortung:

  • die Einhaltung internationaler Verpflichtungen für EZA, um die UN-Millenniumsziele zu erreichen (0.51% des Bruttonationaleinkommens 2010, 0.7% 2015)
  • die Einführung einer globalen Finanztransaktionssteuer, um Spekulation einzudämmen und Hilfe in den Entwicklungsländern zu finanzieren
  • Schließung von Steueroasen, um die dramatische Steuerflucht aus Entwicklungsländern einzudämmen
  • Reform der internationalen Finanz- und Welthandelsarchitektur als UN-gesteuerter Prozess

Am 28. März 2009 werden Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen. Ein breites österreichisches Bündnis von kirchlichen, gewerkschaftlichen, globalisierungskritischen, umwelt- und entwicklungspolitischen Gruppen und Kulturinitiativen ruft zu einer Demonstration in Wien auf. Wenige Tage vor der Weltfinanzkonferenz der G20 in London setzt die globale Zivilgesellschaft ein Signal für eine alternative Form des Wirtschaftens. Diese muss auf den Säulen demokratische Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und globale Solidarität aufbauen.

28. März 2009: Wir zahlen nicht für eure Krise!
Für eine demokratische und solidarische Gesellschaft Internationaler Aktionstag zum Welt-Finanzgipfel der G20

Demonstration und Protestspektakel in Wien:
13.00 Treffpunkt Westbahnhof Wien
16.00 Kundgebung beim Parlament

Infos: www.28maerz.at

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Mag. Heiko Nötstaller / Öffentlichkeitsarbeit
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