BZÖ-Strutz: Skandalöse 1.440 Euro Schminkkosten in einem Monat für Ministerin Schmied

Unterrichtsministerin soll dem Steuerzahler das Geld zurückzahlen

Wien 2009-03-10 (OTS) - Unterrichtsministerin Schmied hat sich
nach dem BZÖ vorliegenden Unterlagen ihre Make-up-Kosten vom Steuerzahler finanzieren lassen. Unglaubliche 1.440 Euro hat die Ministerin binnen 30 Tagen für 10 Airbrush Make-ups aus der Amtskasse des Ministeriums verschleudert und das trotz eines Spitzengehalts von 16.320 Euro 14-mal im Jahr. "Wenn die Unterrichtsministerin sich vom Nobelstylisten verschönern lassen will, dann soll sie ihr Luxusleben aber auch selber zahlen und nicht den kleinen Steuerzahler belasten. 1.440 Euro sind zwei Mindestpensionen, mit dieser Summe müssen zwei Mindestpensionisten einen ganzen Monat lang überleben. Das ist skandalös und zeigt die Abgehobenheit der roten Bosse. Das BZÖ verlangt, dass Unterrichtsministerin Schmied ihre Schminkkosten sofort dem Steuerzahler zurückzahlt und wird auch eine parlamentarische Anfrage zum Thema Missbrauch der Amtspauschale einbringen, um zu klären, was denn sonst noch auf Steuerzahlerkosten von der Unterrichtsministerin so verrechnet worden ist", kündigt BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz an.

Schwere Kritik übt Strutz auch an der Rechtfertigung des Ministerbüros. "Schmied hätte sich ja nur vor offiziellen Anlässen oder Pressekonferenzen schminken lassen. Überdies seien die Make-up-Kosten ja eh aus der Repräsentationspauschale gezahlt worden. Und auch ÖVP-Minister hätten das früher so gemacht". "Das ist typisch für diese SPÖ. Die eigenen Skandale damit rechtfertigen, dass das der Koalitionspartner auch mache, anstatt für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. Gerade die SPÖ als selbsternannte Arbeiterpartei sollte eigentlich strengere Maßstäbe an sich selbst anlegen. Von den Österreichern verlangen, dass sie den Gürtel enger schnallen, aber selbst Madame Pompadour spielen. Die Rechnung für diesen Steuergeldskandal folgt spätestens am nächsten Wahltag, Frau Ministerin für Verschwendung und Steuergeldmissbrauch", so Strutz.

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