Kunasek: "Transparenz bei Heeres-Lehrlingsausbildung!"

Wien (OTS) - FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg. Mario Kunasek, auch Mitglied im Landesverteidigungsausschuss, will durch eine parlamentarische Anfrage etwas mehr Transparenz in die Lehrlingsausbildung beim Bundesheer bringen. Er fordert ein durchgängiges Konzept für die Ausbildungszeit und die anschließenden Berufsaussichten.

Im Jahr 2009 wird das österreichische Bundesheer erneut 62 Lehrlinge aufnehmen, die in 30 verschiedenen Berufen ausgebildet werden können. Diese 30 unterschiedlichen Berufe reichen von KFZ-Mechaniker bis zu Koch oder Chemielaborant. "Es ist allerdings nicht nur wichtig zu wissen, wie viele der aufgenommenen Lehrlinge nach Abschluss ihrer Lehrzeit übernommen wurden, sondern auch, welche Anzahl am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet wurde", so Kunasek.

Außerdem will Kunasek wissen, wie viele der ausgebildeten Lehrlinge eine militärische Laufbahn eingeschlagen haben oder in anderen Bereichen des Bundesheeres nach der Lehre eine Anstellung gefunden haben. "Es ist nicht nur wichtig, dass adäquate Lehrstellen geschaffen werden, sondern auch, dass diese Ausbildung den Voraussetzungen des Arbeitsmarktes entspricht. Eine Lehre, die am Arbeitsmarkt vorbei ausbildet, kann nie zielführend sein!"

Der steirische Landesparteisekretär begrüßt es sehr, dass das Bundesheer "als qualifizierter Lehrlingsausbildner eine sehr hohe Zahl an Lehrlingen aufnehmen kann", wünscht sich aber auch ein durchgängiges Konzept: "Vom Einstieg in die Lehre bis zur anschließenden, möglichen Laufbahn als Berufsunteroffizier muss eine konkrete Planung vollzogen werden."

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