Scheele: Endlich Transfette-Grenzwert in Österreich

Informationskampagne ab April in Niederösterreich geplant

St. Pölten (SPI) - NÖ-Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele begrüßt die Initiative von Bundesminister Alois Stöger einer österreichischen Transfettsäuren-Verordnung. Diese sieht vor, dass ein Inverkehrbringen von Fetten und Ölen in Österreich mit mehr als zwei Prozent Transfettsäuren (TFS) verboten ist. Bei zusammengesetzten Lebensmitteln mit einem Fettgehalt von weniger als 20 Prozent soll ein Transfettsäuregehalt von bis zu vier Prozent erlaubt sein.

Scheele setzte sich bereits als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments sehr intensiv für eine europäische Lösung ein, die allerdings am Widerstand der Industrie und der Untätigkeit vorangehender Gesundheitsminister scheiterte. "Das ist ein wichtiger Beitrag zur Volksgesundheit und zum Schutz der KonsumentInnen. Es geht nicht darum, den Menschen Produkte zu verbieten oder mit dem erhobenen Zeigefinger zu agieren. Ziel ist es ausschließlich, den Fettgehalt auf ein verträgliches Maß zu senken um Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöhtem Cholesterinspiegel vorzubeugen. Die Probleme sind ja seit Jahren bekannt und trotzdem wurde von manchen Herstellern nicht reagiert", so die SPÖ-Politikerin Scheele.

Landesrätin Scheele unterstützt das Engagement von Bundesminister Stöger, mit dem Österreich neben Dänemark das zweite Land auf europäischer Ebene mit einer derartigen Verordnung ist und ersucht ihn, sich auch künftig für eine europaweite Lösung stark zu machen.

Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele kündigt dazu eine Informationskampagne ab April in Niederösterreich über den Zusammenhang von Transfetten und gesundheitlichen Schäden an.

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