Strache: AUA-Mitarbeiter dürfen nicht im Stich gelassen werden

60.000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt von Transportverkehr ab - AUA muss erhalten bleiben

Wien (OTS) - "Die 8.000 AUA-Mitarbeiter und ihre Familien dürfen nicht im Stich gelassen werden", forderte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Ein Teil des Bodenpersonals verdiene etwa beim Check In schon jetzt für eine 20-Stunden-Woche nur 780 Euro netto pro Monat. Mitarbeiter im 12-Stunden-Schichtdienst bekämen 1.500 Euro brutto im Monat. Jetzt würden sogar die Wasserspender eingespart, und der Parkplatz solle monatlich 10 Euro kosten. Während Personen wie Alfred Ötsch, die das AUA-Debakel maßgeblich zu verantworten hätten, mit einer Millionenabfertigung verabschiedet würden, spare man auf Kosten der kleinen Mitarbeiter, die hervorragende Arbeit leisten würden, empörte sich Strache. Fürs Personal werde weniger ausgegeben als für den Treibstoff.

Am Transportverkehr würden direkt und indirekt 60.000 Arbeitsplätze hängen, führte Strache weiter aus. In Österreich gebe es die fünftgrößte Verkehrsflugzeugflotte Europas. Wenn auch nur Teile davon aus Österreich abgezogen würden und der Flugverkehr weniger würde, hätte dies verheerende Auswirkungen auf den ohnehin schon krisengeschüttelten Arbeitsmarkt. In diesem Zusammenhang sei auch zu erwähnen, dass Wien eine UNO-Stadt sei. Auch dies sei ein Argument gegen allfällige Einschränkungen.

Die AUA müsse daher erhalten bleiben, forderte Strache. Dreißig Jahre lang habe sie Dividenden abgeführt und positiv bilanziert. Im Gegensatz etwa zu Air France oder Lufthansa habe sie auch noch nie Beihilfe bekommen.

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