Energie wie noch nie - eine Initiative der ÖVP Wien

Stadt Wien ist aufgefordert Energiesparmaßnahmen zu fördern

Wien (VP-Klub) - "Das Nichterreichen der Wiener Klimaschutzziele, die Gasversorgungskrise der letzten Zeit sowie die dauernden Gebührenerhöhungen müssten schon längst zu einer gravierenden Änderung bei der Energiepolitik der SP-Stadtregierung geführt haben. Im Mittelpunkt der zukünftigen Energiepolitik muss Energiesparen stehen", so die Forderung von ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP Wien Landesgeschäftsführer Stadtrat Norbert Walter. Stiftner kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die SPÖ in Wien nach wie vor eine Energiepolitik betreibe, die ausschließlich die Interessen der im städtischen Besitz befindlichen Energieversorger, nicht aber die Interessen der EnergiekonsumentInnen vertrete.

Stadt Wien soll Glühlampentausch fördern

"Angesichts der hohen Gebührenbelastungen, die immer mehr Bürger existentiell betreffen, muss es zu einer Trendwende kommen. Es ist besorgniserregend, dass 30.000 WienerInnen eine Ratenvereinbarung mit Wien Energie treffen mussten, da sie sich die teuren Energiepreise eigentlich gar nicht mehr leisten können", so Stiftner. Die Stadt Wien müsse die Bevölkerung beim Bestreben, Energie und damit Kosten zu sparen, unterstützen, fordert der VP-Umweltsprecher. "Wir fordern höhere Investitionen in die Wärmedämmsanierung besonders in den Gemeindebauten, aber auch der Einsatz von Energiesparlampen muss forciert werden." Aus diesem Grund schlägt Stiftner vor, dass die Stadt Wien den Glühlampentausch in Haushalten fördern sollte: "Das könnte mit einem symbolischen Euro pro Energiesparlampe sein. Dieses Geld wäre gut investiert, wenn man sich ansieht, dass es auch einen zusätzlichen Umweltnutzen gäbe. 100.000 Energiesparlampen bedeuten nämlich 23.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr."

EU-Richtlinie schreibt Energiesparlampen in öffentlichen Gebäuden vor

Ab Juni tritt die neue EU-Richtlinie in Kraft, laut der in öffentlichen Gebäuden nur noch Energiesparlampen verwendet werden dürfen. Die EU rechnet mit Einsparungen durch Reduktion der Stromkosten von bis zu 100 Milliarden Euro. "Diese Zahl klingt hoch, ist aber durchaus nachvollziehbar. Dazu braucht man sich nur die Wiener Gemeindebauten ansehen: 220.000 Wohnungen, in denen im Schnitt rund 10 Glühbirnen pro Haushalt verwendet werden. Rechnet man, dass eine Energiesparlampe, gerechnet auf die Lebensdauer, rund 50 Euro an Stromkostenersparnis gegenüber herkömmlichen Glühbirnen bringt, so ergibt sich in den Gemeindebauten ein Einsparungspotenzial von rund 110 Millionen Euro. Geld, das die Gemeindebaubewohner nicht zuletzt auf Grund der massiven Gebührenerhöhungen durch die Wiener SPÖ dringend brauchen", sagt der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter.

Masterplan-Licht muss bis 2013 umgesetzt sein

Die Stadt Wien sollte daher die Umrüstung auf Energiesparlampen nicht nur im öffentlichen Bereich rasch vorantreiben. "Der ’Masterplan Licht’, der für rund 10 Jahre ausgelegt ist, muss rascher angegangen und bis spätestens 2013 zumindest in größten Teilen umgesetzt werden. Gerade in Zeiten der Krise wäre das ein Beitrag, der rasch und effizient bei den Menschen ankommt." Zusätzlich würden mit einer Umtauschaktion im öffentlichen Bereich auch die Bezirke finanziell entlastet. "Die Stadt Wien sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und die Lampen in öffentlichen Gebäuden wie etwa Spitälern rascher tauschen", so die abschließende Forderung von VP-Stadtrat Walter.

In dieser Woche wird die ÖVP Wien mit ihrem Bürgerbus in ganz Wien unterwegs sein und die Bevölkerung über die zahlreichen Möglichkeiten, im Haushalt Energie einzusparen, informieren.

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