Ehrgeiziges Programm mit Vision - Das gut so!-Qualitätszeichen der fairea gmbh

Wien (OTS) - gut so! steht für ein umfassendes und visionäres Programm, das die Konzeption eines neuen Qualitätszeichens für Lebensmittel und dessen Umsetzung einschließt. Das Programm ist ehrgeizig, der Zeitplan mittelfristig angelegt: gut so! will sich innerhalb der nächsten fünf Jahre bei KonsumentInnen und Herstellern als Symbol für "Lebensmittel mit mehr Wert" einen festen Platz erobern. Der Mehrwert der gekennzeichneten Lebensmittel lässt sich vernünftig argumentieren, aber auch sinnlich erfahren.

Hinter gut so! steht die Non-Profit-Organisation fairea gmbh, eine 100-prozentige Tochter-gesellschaft des Ökosozialen Forums (ÖSF). Sie vergibt das gut so!-Qualitätszeichen an regionale Hersteller zur Differenzierung im Lebensmittelmarkt und zur Orientierung der KonsumentInnen. Der Präsident des ÖSF und ehemalige EU-Agrarkommissar, Franz Fischler, initiierte die Entwicklung des integrativen, unabhängigen Qualitäts- und Qualifizierungs-programms, dessen Aufbau von den Bundesministerien für Landwirtschaft und Gesundheit und den Bundesländern gefördert sowie vom ÖSF finanziert wird.

Lebensmittel mit mehr Wert - die Lizenzvergabe des gut so!-Qualitätszeichens

Zahlreiche Güte- und Qualitätssiegel in Österreich setzen unterschiedliche Schwerpunkte mit ihrer jeweiligen Lebensmittelauszeichnung. Dadurch, dass sich ihre Anforderungen teilweise überschneiden oder sogar gegenseitig ausschließen können, kann es auf der Konsumentenseite zur Verwirrung kommen. gut so! will KonsumentInnen Orientierung geben. Hersteller, die zukünftig das gut so!-Qualitätszeichen auf den Verpackungen ihrer Lebensmittel verwenden möchten, müssen vielzähligen Kriterien in fünf Qualitätsdimensionen nachkommen. Es gilt dabei das Prinzip der "freiwilligen Selbstverpflichtung".

Die Qualitätskriterien werden in der Produktion vor Ort von staatlich anerkannten, unabhängigen KontrolleurInnen überprüft. Einbezogen sind auch Lieferanten von Rohstoffen. Die Vergabe der Lizenz beruht auf einem anspruchsvollen Verfahren. Die fairea gmbh führt auch eigene Kontrollen durch: eine regelmäßige, stichprobenartige "Kontrolle der Kontrolle". Die Lizenzvergabe erfolgt stets für ein Jahr. Zur Verlängerung der Nutzungsrechte muss der Lizenznehmer vor der Ablauffrist erneut einen Prüfungsvorgang durchlaufen. Im Falle der Nichteinhaltung einzelner Qualitätskriterien sind innerhalb genau vorgegebener Fristen Nachbesserungen vorzunehmen.

Wertschöpfung in der Region - gefördert von Bund und Ländern

gut so! fördert die Landwirtschaft und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte in der Region: Besondere Leistungen in fünf Qualitätsdimenionen sollen sich lohnen und eine wirtschaftliche Perspektive eröffnen. Das gut so!-Qualitätszeichen verbürgt den Konsumenten einen geprüften Mehrwert. Die Kosten für die Kontrollen tragen die Lizenznehmer. Die Lizenzgebühr soll langfristig der vollständigen Finanzierung des gut so!-Programms dienen und seine Unabhägigkeit sichern. In der Aufbauphase erhält gut so! öffentliche Zuwendungen. Im Jahr 2008 stand ein Budget von rund 500.000 Euro zur Verfügung. 80 Prozent stammte aus Förderungen - hierbei zu 60 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent von den Bundesländern - sowie 20 Prozent vom Initiator selbst, dem Ökosozialen Forum.

gut so! liegt gut in der Zeit. Die Markteinführung des Qualitätszeichens erfolgte im Herbst 2008 mit der Vorstellung der ersten 20 gut so!-Produkte im Milch- und Molkereisegment. Die schrittweise Erschließung aller Lebensmittelsegmente ist vorgesehen; die Ausweitung auf Getreideprodukte und Eier ist für das Jahr 2009 geplant.

Wirtschaft plus - Ethik

Die Leistungen der fairea gmbh orientieren sich am Nutzen für alle Programmteilnehmer und damit am Prinzip der "Gemeinnützigkeit". Mit dem ÖSF teilt die fairea gmbh die Grundsätze der öko-sozialen Marktwirtschaft. Die fairea gmbh versteht sich dabei als "fair area", gut so! folgt wirtschafts-ethischen Grundsätzen. Die Geschäftsbeziehungen der Partner im Programm sind von "Respekt" getragen; die Kommunikation folgt den Prinzipien von "Authentizität" und "Transparenz": Es gilt, das strapazierte Vertrauen von Herstellern und KonsumentInnen in die Zukunftsfähigkeit eines neuen Qualitäts- und Qualifizierungsprogramms für Lebensmittel und in ausgezeichnete Produkte zu gewinnen.

Mit seinem Vorbildcharakter will gut so! eine Vorreiterrolle bei der Verwirklichung eines neuen Ernährungsideals übernehmen: Es bietet Orientierung bei der freiwilligen Entscheidung von KonsumentInnen für einen bewussten Lebensmittelkonsum - mit Hilfe der dafür zur Verfügung gestellten qualitativ hoch stehenden nachhaltig produzierten Lebensmittel.

Die vollständige Basispressemappe kann unter der Rubrik "Presse" der Website www.gut-so.at heruntergeladen werden.

Rückfragen & Kontakt:

fairea gmbh / gut so!
Hermann Hagspiel/Geschäftsführer oder
Isabel von Heymann/PR-Referentin
Telefon 01/253 10 25-0, Fax 01/253 10 25-59
presse@fairea.eu
www.gut-so.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OSF0001