Strache: Keine Aufhebung des Bankgeheimnisses!

Erinnert an Abschaffung der anonymen Sparbücher

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache sprach sich heute entschieden gegen die Aufhebung des Bankgeheimnisses aus. "Ich sehe überhaupt nicht ein, warum wir unser Bankgeheimnis auf Druck von außen abschaffen sollen, warum wir mit unseren Gesetzen und Vorschriften den Wünschen europäischer und amerikanischer Politiker nachkommen sollen, also ausgerechnet jenen Gruppen, die durch ihre Fahrlässigkeit und ihre Philosophie der Gewinnmaximierung um jeden Preis diese Wirtschaftskrise überhaupt erst zu verantworten haben", betonte Strache, der die Bundesregierung und insbesondere Finanzminister Pröll aufforderte, hier keinesfalls nachzugeben.

Die ganze Diskussion erinnere an die Abschaffung der anonymen Sparbücher, wo man davon gesprochen habe, damit die Geldwäsche unterbinden zu können, was natürlich ein völliger Humbug gewesen sei, da dass organisierte Verbrechen über ganz andere Methoden verfüge. Ebenso verhalte es sich mit dem Bankgeheimnis, führte Strache weiter aus. Diejenigen Personen, die man erwischen wolle, würden ihr Geld in ganz anderen Kanälen parken. Auf der Strecke bleibe der gesetzestreue Bürger.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003