Ärztekammer: Beschränkung von Transfetten endlich Realität

Dorner fordert außerdem Fast-Food-Verbot in Bildungseinrichtungen

Wien (OTS) - Als "sehr wichtiges Zeichen im Sinne der Gesundheitsvorsorge" wertet Ärztekammerpräsident Walter Dorner die von Gesundheitsminister Alois Stöger am Wochenende angekündigte gesetzliche Beschränkung des erlaubten Transfett-Werts in Lebensmitteln. Die Ärztekammer fordert dies seit Langem und sieht Stögers Vorstoß nun als "Frucht unserer präventiven Bemühungen". ****

Angesichts der Zunahme an übergewichtigen Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren sei ein gesetzlich festgelegter Transfett-Wert "längst überfällig", so der Ärztekammerpräsident. Denn: Transfette erhöhen nachweislich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Kinder sollten täglich nicht mehr als 1,5 Gramm Transfette zu sich nehmen. Besteht die Ernährung aber aus Burger und Pommes, Topfengolatschen oder andere Backwaren im übertriebenen Maß, "nehmen die Kinder locker mehr als acht Gramm zu sich".

Insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten würden viele Menschen wieder vermehrt auf Burger und Pommes zurückgreifen, weil "das Geld für gesunde Ernährung fehlt", betont Dorner. Aus diesem Grund wiederholt der Ärztekammerpräsident auch seine langjährige Forderung nach gesünderen Jausen in den Schulen sowie nach einem Verbot von Fastfood und ähnlich ungesunden Nahrungsmitteln in sämtlichen Bildungseinrichtungen.

"Wir müssen die Bevölkerung dabei unterstützen, dass sie den langfristigen Wert einer bewussten Ernährung für die eigene Gesundheit erkennt. Ich freue mich sehr, dass Gesundheitsminister Stöger mit uns an einem Strang zieht", so Dorner abschließend. (kp)

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