Rauch-Kallat: Dohnal soll Frauen nicht mit falschen Fakten verunsichern

Kindergeld ist mit Pensionsansprüchen verknüpft

Wien, 07. März 2009 (ÖVP-PD) „Johanna Dohnal soll Frauen nicht mit falschen Informationen verunsichern“, betont ÖVP-Frauensprecherin und Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, Maria Rauch-Kallat, zu Johanna Dohnals heutigen Aussagen auf „Ö3“ und im „Journal zu Gast“. Johanna Dohnal sollte eigentlich wissen, dass das Kindergeld mit Pensionsansprüchen verbunden ist, sie möge die Frauen nicht desinformieren. ****

Fakt ist: Mit einer Grundlage von 1.350 Euro pro Monat werden seit der Regierung Schüssel II Kindererziehungszeiten bis zu 48 Monate auf die Pension der Frauen angerechnet. „Und zwar unabhängig davon, ob die Frau berufstätig ist oder nicht“, unterstreicht die ÖVP-Frauensprecherin. Wenn die Frau berufstätig wird, werden diese 1.350 Euro zu den durch die Berufstätigkeit erworbenen Ansprüchen dazugerechnet, bis zur Höchstbemessungsgrundlage. Rauch-Kallat weiter: „Frauen kommen durch die Anrechnung der Kinder-Erziehungszeiten leichter zu einem Pensionsanspruch. Auch die Frau, die weniger gearbeitet hat. Das ist ein wichtiger Schritt zur Gleichstellung von Frauen.“

„Wichtig ist allerdings“, so Rauch-Kallat weiter, „dass Frauen auch nach dieser Zeit die Möglichkeit zum Wiedereinstieg haben.“ Der Ausbau von ganztägigen Betreuungsmöglichkeiten – das muss nicht immer der Kindergarten sein – ist daher auch im ländlichen Raum wichtig. Denn gerade für Berufstätigkeit im ländlichen Raum brauchen Eltern sowohl Verkehrsinfrastruktur als auch eine Vielfalt von Betreuungsmöglichkeiten, schließt Rauch-Kallat.

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