BZÖ-Strutz: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

SPÖ-Modell - Frauenquote in Vorstandsetagen oder Strafe - schädigt Unternehmen in der Wirtschaftskrise

Wien (OTS) - Für eine Gleichstellung von Frauen und Männern insbesondere durch Verringerung der Einkommensschere tritt das BZÖ ein, so Generalsekretär Martin Strutz. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - gerade dort, wo das Einkommensgefälle besonders groß sei, gebe es für Frauenministerin Heinisch-Hosek besonderen Handlungsbedarf, so Strutz.

Die heutige Forderung von Heinisch-Hosek - Frauenquote in Vorstandsetagen oder Strafe - lehnt das BZÖ ab. Frauen sollen in Führungspositionen auf Grund ihrer Qualifikation und Ausbildung kommen und nicht auf Grund von Quoten. In Wirklichkeit sei das eine persönliche Abwertung ihrer Leistung. Als völlig kontraproduktiv bezeichnet Strutz die Forderung nach Strafen für Unternehmen, die die Quote nicht erfüllen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten würden den Unternehmen damit die Hände gebunden, freie Entscheidungen zu treffen. Außerdem sei dies in der Praxis nicht umsetzbar. Frauenministerin Heinisch-Hosek soll ihre Energie nicht darauf vergeuden Unternehmen zu bestrafen, sondern insbesondere auf die Kollektivvertragspartner dahingehend einwirken, um Benachteiligungen in Kollektivverträgen beziehungsweise im Vollzug derselben hinanzuhalten. "Sie soll in ihrem Ministerium eine Anlaufstelle schaffen, wo sich benachteiligte Frauen hinwenden können", fordert Strutz. Reine Quotenforderungen lehnt das BZÖ jedenfalls ab.

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