"profil": Mensdorff-Millionen für einen Toten?

Umstrittener Zahlungsbeleg mit 4,7 Millionen Euro an 2007 verstorbenen österreichischen Geschäftsmann

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, sind nun sowohl der Geldgeber der umstrittenen Millionen von Alfons Mensdorff-Pouilly bekannt, als auch einer der angeblichen Empfänger.

Nach Recherchen von "profil" stammt das Geld von einem britischen Staatsbürger namens Timothy Landon, der in die Verwandtschaft Mensdorffs eingeheiratet hatte. Landon, bekannt unter seinem Spitznamen "Der Weiße Sultan", war Anfang der siebziger Jahre an einem Staatsstreich im Oman beteiligt und hatte es später zu einem Millionenvermögen gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Wien betrachtet diesen Beleg als Fälschung. Mensdorffs Anwalt Harald Schuster weist den Verdacht, dass die Quittung von seinem Mandanten gefälscht wurde, zurück.

Weder Timothy Landon noch Wolfgang Hamsa können sich zu der umstrittenen Transaktion äußern. Landon verstarb im Juli 2007 an Lungenkrebs, Hamsa wenige Wochen davor im 43. Lebensjahr an einem Herzinfarkt.

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