Grillitsch: Gegenmaßnahmen zu sinkenden Bauerneinkommen nötig

Alle Möglichkeiten ausschöpfen - Milchpaket hat oberste Priorität

Wien (OTS) - "Die Einkommenssituation der Bäuerinnen und Bauern bewegt sich auf wirtschaftlich schwierige Zeiten zu - dem müssen wir entgegensteuern. Unsere Betriebe kämpfen mit Umsatzrückgang, Preiseinbrüchen und steigenden Betriebskosten. Gerade in Krisensituationen brauchen die bäuerlichen Betriebe klare Signale", stellte heute Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch anlässlich der Debatte im Landwirtschaftssausschuss zum "Grünen Bericht" fest. Er verwies dabei auf die jüngsten Zahlen der Statistik Austria vom Februar 2009. Demnach verringerte sich 2008 das durchschnittliche landwirtschaftliche Einkommen je Arbeitskraft gegenüber 2007 real um 4,1%. "Wir müssen jetzt alles daran setzen, um der heimischen Land-und Forstwirtschaft mit konjunkturbedingten Sofortmaßnahmen die dringend nötige Unterstützung zu geben. Wir müssen unsere bäuerlichen Familienbetriebe dringend absichern", bekräftigte der Bauernbundchef abermals seine Forderung.

"Die Umsetzung des Milchpakets im Rahmen des Health Checks hat daher oberste Priorität, um den Milchstandort Österreich abzusichern. Wir werden bis zum Schluss kämpfen, um alle Mittel auszunützen. Jetzt sind kreative Ideen zur Unterstützung der gesamten Land- und Forstwirtschaft gefragt. Nicht zu handeln bedeutet, dass Produktion und Qualität und damit die Ernährungssicherheit in Österreich gefährdet sind", so der Bauernbundpräsident.
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