Postgewerkschaft unterstützt Volksbegehren gegen Postämterschließungen

Volksbegehren könnte auf breitere Basis gestellt werden

Wien (ÖGB/GPF) - Am 6. März wird seitens einer Bürgerplattform ein Volksbegehren zum Thema "Stopp dem Postraub" eingeleitet. Als Postgewerkschaft unterstützen wir alle Maßnahmen, die zu einer Beendigung des Postämterkahlschlags von Postvorstand Dr. Götz führen können. Trotz eines konkreten Angebotes an die Einreicher des Volksbegehrens konnten wir die Mitglieder der Bürgerplattform leider nicht davon überzeugen, das Volksbegehren auf gemeinsame Beine und damit auf eine breitere Basis zu stellen.++++

Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten wird das Volksbegehren trotzdem im Rahmen ihrer Möglichkeiten sowohl mit finanziellen als auch organisatorischen Mitteln unterstützen, um die für die parlamentarische Behandlung erforderlichen Unterschriften zur Sicherung der Postämterstruktur zu erreichen.

"Die Herausforderung, in sechs Tagen mehr als 60.000 Menschen in die Gemeindeämter und Bezirksämter zu bekommen ist sicher groß. Wenn es gelingt, ist das sicher ein wichtiger Beleg, dass die Menschen nicht auf ihre Postämter verzichten wollen", so Gewerkschaftsvorsitzender Gerhard Fritz.

Stellvertretend für die Beschäftigten der Post AG wollen wir uns bei all jenen 37.000 Menschen bedanken, die das Volksbegehren bisher bereits unterstützt haben und daher alle Österreicherinnen und Österreicher neuerlich dazu aufrufen, mit ihrer Unterschrift weiterhin für die Erhaltung der Postämter einzutreten.

Nähere Infos finden Sie unter http://www.fsgpost.at

ÖGB, 5. März 2009 Nr. 120

Rückfragen & Kontakt:

Martin PALENSKY
Postgewerkschaft
0664 624 1206

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