Rudas: Auch Ökoprämie sichert Arbeitsplätze in der Autoindustrie

Europäisch koordinierte Maßnahme mit nationaler Bedeutung

Wien (SK) - Zur Förderung der Autobranche, deren Umsätze zuletzt stark zurück gegangen sind, wurde heute im Finanzausschuss die sogenannte Ökoprämie beschlossen. "Mit dieser auf europäischer Ebene koordinierten Maßnahme helfen wir auch den nationalen Auto-Zuliefererbetriebe", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin und Mitglied im Finanzausschuss Laura Rudas am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Einführung dieser Ökoprämie sieht eine Prämie für die Verschrottung alter umweltschädlicher Fahrzeuge vor. ****

Rudas hob neben der ökonomischen Auswirkung auch die ökologische und soziale Auswirkung hervor und erklärte: "Diese Prämie greift auf mehreren Ebenen. Zum Einen ökologisch, weil technisch veralterte Autos aus dem Verkehr gezogen werden und zum anderen weil für jene, die aus finanziellen Gründen noch alte Autos fahren, ein finanzieller Anreiz geschaffen wird, sich ein Neues zu kaufen". Die Kritik, die Ökoprämie sei eine Mogelpackung lässt Rudas nicht gelten. "Hier wurde besonnen auf europäischer Ebene gehandelt, um die Einbrüche in der Autoindustrie zu mildern und Arbeitsplätze zu sichern", so Rudas.

Die Ökoprämie von 1.500 Euro wird an Privatpersonen ausbezahlt, die ein vor dem 1.1.1996 zugelassenes fahrtüchtiges Auto verschrotten lassen und ein neues Auto bei einem Händler im Inland kaufen. Die Förderungsaktion ist zeitlich vom 1.4.2009 bis Jahresende und mit insgesamt 30.000 Fahrzeugen begrenzt. "Die Maßnahme ist sozial, ökologisch und ökonomisch richtig", so Rudas abschließend. (Schluss) df/sv

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