Haimbuchner: "Dringender Bedarf für eine Med-Uni in Linz gegeben!"

FPÖ drängt auf Umsetzung der langjährigen Forderung für Versorgungssicherheit in OÖ

Wien (OTS) - "Die FPÖ drängt auf die Umsetzung ihrer langjährigen Forderung zur Errichtung einer medizinischen Universität in Linz, damit die gesundheitliche Versorgung der oberösterreichischen Bevölkerung langfristig abgesichert wird. Der dringende Bedarf nach einer eigenen Universität in Linz wurde durch die oberösterreichische Ärztekammer bestätigt und durch einen einstimmigen dahingehenden Beschluss des oberösterreichischen Landtages unterstrichen", erklärte heute der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Zwar reist Landeshauptmann Pühringer durch die Lande und verspricht, er wird diese Forderung gegenüber seinem schwarzen Parteikollegen Wissenschaftsminister Hahn durchsetzen, aber diesen Worten sind bisher keine Taten gefolgt. Da sich Pühringer gegenüber Hahn in dieser Frage und gegenüber Fekter in der Frage des Polizeipersonals nicht durchsetzen konnte, braucht Oberösterreich eine starke Stimme, die in Wien gehört wird", so der Abgeordnete weiter.

"Langfristig wird Österreich über zu wenige Ärzte verfügen. Derzeit absolvieren jährlich lediglich 800 Studenten das Medizinstudium, aber 1.000 wären erforderlich, um die Versorgung in den kommenden Jahren sicherzustellen. Zudem wurde für Oberösterreich ein Bedarf von 280 neuen Ärzten jährlich errechnet. Eine medizinische Universität in Linz könnte diesen Bedarf abdecken. Hier ist durch die Landes- und die Bundesregierung dringender Handlungsbedarf gegeben", schloss Haimbuchner.

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