Strache: "Je eher die SPÖ in Wien abgewählt wird, desto besser",

Soziale Sonderleistungen dürfen nicht allen nachgeworfen werden

Wien (OTS) - Zu den angeblichen Plänen Häupls, die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl schon auf den 6. Juni 2009 vorzuziehen, reagierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache: "Kein Problem, dann wird das Duell um Wien eben ein Jahr vorher ausgetragen." Häupl könne sich jedenfalls schon warm anziehen. Das werde für ihn, Häupl, kein Spaziergang.

"Je eher die SPÖ in Wien abgewählt wird, desto besser", so Strache, denn Häupl ruiniere "unsere schöne Wiener Stadt". Diese sei unter der roten Regierung in vielen Bereichen in eine beschämende Situation geraten: "Die Kriminalitätsrate explodiert und es fehlen 1.500 Exekutivbeamte. Weitere dramatische Entwicklungen müssen wir bei der Arbeitslosigkeit beobachten: Von den enormen 80.000 Arbeitslosen in der Stadt sind rund 11.000 Jugendliche." Eine weitere Glanzleistung Häupls seien die Erhöhungen bei den Gebühren.

"Ich habe kein Verständnis für diese Entwicklungen", betonte Strache. Allerdings komme Häupl jetzt, wo die Wahl näherrücke, plötzlich darauf, urfreiheitliche Forderungen doch umzusetzen. Der FPÖ-Parteichef nannte hier den Gratiskindergarten, der ja von der SPÖ bis jetzt kategorisch abgelehnt worden sei, aber von der FPÖ seit 1998 nachdrücklich eingefordert worden sei.

Es wäre allerdings nicht Häupl, würde er nicht auch hier einen kapitalen Fehler machen: "Die FPÖ will diese und andere Sonderleistungen nur für Staatsbürger und selbstverständlich auch gut integrierte Zuwanderer. Es dürfen die sozialen Sonderleistungen nicht allen nachgeworfen werden", so Strache.

Die FPÖ wolle der jahrzehntelangen roten, arroganten Politik in Wien jedenfalls ein Ende setzen, hielt Strache fest.

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