FPÖ-Wien: Frauenpolitik muss auch Familienpolitik sein

Wien, 05.03.2009 (fpd) - Die FPÖ versteht unter Frauenpolitik vor allem auch Familienpolitik und steht für ein partnerschaftliches Miteinander der Geschlechter und Generationen. Wichtig ist ein selbstbestimmtes Leben von Frauen, das die Wahlfreiheit von Familie, Beruf oder beidem miteinander möglich macht. Durch wirtschaftliche Zwänge müssen sich Frauen oft früher von ihren Kindern trennen, als es ihnen lieb ist. Dies ist eine Folge feministischer Frauenpolitik, die Kinder als Karrierehindernis sieht, kritisiert die Landesobfrau der IFF, LAbg. GR Veronika Matiasek.

Familienfreundliche und qualifizierte Arbeitsplätze sind notwendig!

Das Motto "Ran an die Jobs" und die beste Ausbildung nützen nur wenig, wenn die entsprechenden Arbeitsplätze fehlen. Frauen brauchen mehr denn je familienfreundliche, qualifizierte Arbeitsplätze. Ebenso notwendig wie die qualifizierten Jobs, sind qualifizierte Widereinstiegsprogramme für Frauen, die sich längere Zeit der Familienarbeit gewidmet haben. Die soziale Kompetenz, die heute so vielfach gefordert wird, bringen die Mütter schon mit. Wenn die Wirtschaft die Frauen braucht, dann muss sie auch bereit sein, etwas für diese zu tun. Weiters fordert die FPÖ einen Ausbau der Institution "Tagesmutter".

Ebenso sei es durchaus zu befürworten, dass mehr Frauen in verantwortungsvolle Positionen kommen. Aber auch bei den Frauen sollte allein die Befähigung dafür zählen und nicht irgendeine Frauenquote. Gerade mit einer solchen Vorgangsart würde man den Frauen einen schlechten Dienst erweisen.
Viel wichtiger wäre es hingegen, sich darum zu kümmern, dass die Einkommensunterschiede von 20% zwischen Männern und Frauen ausgeglichen werden. Das betreffe nämlich alle Frauen. Es sei nicht einzusehen, warum Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden als Männer. Hier sei tatsächlich ein dringender Handlungsbedarf gegeben, ist Matiasek überzeugt.

Rückständiges Frauenbild durch unkontrollierte Einwanderung der Moslems

Die unkontrollierte Einwanderung von Moslems hat dazu geführt, dass das rückständige Frauenbild der Moslems in besorgniserregendem Ausmaß bei uns Platz gegriffen hat. Die Berichte über entrechtete und schutzlose muslimische Frauen häufen sich. Wo bleibt aber hier der Aufschrei linker Feministinnen? kritisiert Matiasek die passive Haltung linker Frauenpolitikerinnen.

Falsch verstandene Toleranz sei hier eindeutig fehl am Platz. "Wir müssen ganz klar sagen, dass Prügel, psychische Gewalt und Zwangsverheiratung bei uns keinen Platz haben", so Matiasek, die weiter meint, dass diese grundlegenden Spielregeln den Zuwanderern aus kulturfremden Gesellschaften auch klar gemacht werden müssen. Bei der derzeitigen Integrationspolitik in Österreich sei dies aber absolut nicht der Fall, so Matiasek abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006