Perspektive für die nachhaltige Waldbewirtschaftung

LR Schwärzler präsentierte Vorarlberger Forststrategie 2018

Bregenz (VLK) - Pressestimmen
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Bregenz (OTS) -
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Ressort : VLKb Datum : 05.03.09 Stichw. : Forstwirtschaft/Schwärzler Titel : Perspektive für die nachhaltige Waldbewirtschaftung = Text :

Damit Vorarlbergs Wald den vielen Anforderungen, die an ihn gestellt werden, auch in Zukunft gerecht werden kann, wurde unter Federführung der Forstabteilung des Landes die Forststrategie 2018 erarbeitet. Diese dokumentiert Zustand und Funktionen des Waldes in Zahlen und Fakten und nennt konkrete Ziele und Maßnahmen für die künftige nachhaltige Bewirtschaftung, so Agrarlandesrat Erich Schwärzler heute, Donnerstag, im Landhaus.

Vorarlberg ist das erste Bundesland, das in der Forststrategie 2018 eine längerfristige Perspektive für den Wald erarbeitet hat. Die Forststrategie dient als Entscheidungsgrundlage für die Verantwortlichen beim Land und in den Gemeinden, als Orientierung für die Waldbesitzer und als Grundlage für die künftige Gestaltung von Förderungen, erläuterte Landesrat Schwärzler.

Die Vorarlberger Forstwirtschaft bleibt auch in Zukunft dem Grundsatz der Nachhaltigkeit verpflichtet - Kahlschlagwirtschaft ist in Vorarlberg kein Thema. LR Schwärzler: "In Vorarlberg stehen trotz jahrhundertelanger Nutzung die naturbelassensten Wälder Österreichs. Diese erfreuliche Spitzenposition wollen wir behaupten."

Zu den Zielen der Forststrategie 2018 zählen u.a. eine moderate Verjüngung des Schutzwaldes bei gleichzeitiger Vergrößerung der Verjüngungsflächen sowie die Steigerung des jährlichen Holzeinschlages und der Energieholzmenge um jeweils ca. 30 Prozent. Dazu bedürfe es aber einer gezielten Holzmobilisierung und gemeinschaftlicher Nutzungen mit Unterstützung der Waldaufseher sowie eines entsprechenden Holzpreises, erklärten LR Schwärzler und der Vorstand der Forstabteilung des Landes, Siegfried Tschann. Kostendruck und die technische Entwicklung zwingen die rund 6.500 Waldeigentümer in Vorarlberg vermehrt zur Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Waldbewirtschaftung - vor allem bei der Holzernte und Vermarktung.

Auch die Bewusstseins- und Öffentlichkeitsarbeit - insbesondere für Schülerinnen und Schüler - sowie die Ausbildung der Forstfacharbeiter sollen weiter forciert werden.

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