FP-Schock: Kindergärten - mehr Betreuungsplätze und längere Öffnungszeiten gefordert

Häupl hat nicht zu Ende gedacht

Wien, 05-03-2009 (fpd) - Bereits seit 2000 fordert die Wiener FPÖ den kostenlosen Kindergarten. Häupl habe diese Forderung zwar übernommen, leider aber das freiheitliche Programm scheinbar nicht zu Ende gelesen. Im Zusammenhang damit, müssen nämlich auch endlich flexiblere Öffnungszeiten in den Kindergärten angeboten und für mehr Plätze in den Einrichtungen gesorgt werden. Die FPÖ-Wien kritisiere diesen Missstand seit Jahren. Häupl habe aber leider noch immer nicht erkannt, dass gerade die Kinderbetreuungseinrichtungen den heutigen Gegebenheiten angepasst werden müssen, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock.

Die Wiener Rathausroten hätten wieder einmal vergessen, dass viele Mütter und Väter üblicherweise nicht von 8 bis 16 Uhr arbeiten, sondern heutzutage erst zwischen 18 und 21 Uhr nach Hause können. Gerade der Einzelhandel, wo vermehrt Alleinerziehende arbeiten, sei hier als Beispiel genannt. Die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen sind alles andere als bedarfsgerecht. Keine Schule und kein Kindergarten habe bis 21 Uhr geöffnet. Gerade alleinerziehende Mütter stehen hier oftmals vor einem unlösbaren Problem und wissen nicht wo sie ihr Kind während der Arbeitszeit unterbringen sollen.

Mehr Kinderbetreuungsplätze und eine arbeitnehmerfreundliche Ausweitung der Öffnungszeiten können hier Abhilfe schaffen und es Müttern endlich ermöglichen, ihren Beruf zu vernünftigen und stabilen Bedingungen auszuüben. Die SPÖ wäre gut beraten diesen sozialpolitischen Vorstoß bei den Kinderbetreuungseinrichtungen zu unternehmen. Es reiche nicht, einzig den Punkt des Gratis-Kindergartens aufzugreifen, wenn es weiterhin kaum Plätze für die Kinder gebe und zudem die Öffnungszeiten den heutigen Gegebenheiten immer noch nicht angepasst seien, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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