FPÖ-Haider: Steuerreform ist kein Entlastungspaket, sondern bestenfalls ein Packerl!

Weder Bürger noch Unternehmen profitieren spürbar!

Wien (OTS) - "Es ist zu befürchten, dass die Steuerreform der Bundesregierung kaum spürbare Auswirkungen haben wird." Dies stellte heute der freiheitliche NAbg Mag. Roman Haider, Mitglied des Finanzausschusses, angesichts der gestern und heute stattfindenden Finanzausschusssitzungen im Parlament fest.

"Nach unseren Berechnungen wird der Durchschnittsbürger bestenfalls mit rund 20,- Euro pro Monat profitieren. Das ist viel zu wenig und wird nicht reichen, den Konsum anzukurbeln!", so Haider. Auch bei den Unternehmen werde die auf zwei Jahre beschränkte Möglichkeit der vorzeitigen Abschreibung nicht die gewünschten Auswirkungen haben. "Wir haben berechnet, dass sich ein Unternehmen bei einer Investition von 100.000,- Euro und einer Nutzungsdauer von fünf Jahren nur rund 984,- Euro ersparen wird! Das ist einfach kein Anreiz, angesichts der derzeitigen Krise eine Investition vorzuziehen!", kritisiert Haider die viel zu zaghaften Maßnahmen der Bundesregierung. Darüberhinaus bekämen derzeit ohnehin keine Firmen irgendwelche Kredite, somit stelle sich die Frage von vorgezogenen Investitionen gar nicht. "Und 980,- Euro kann man sich auch bei geschickten Verhandlungen mit der Bank hereinwirtschaften!", so Haider.

"Der Weg ist der Richtige. Aber die Regierung bleibt - wie schon so oft- auf halber Strecke stehen. Die Maßnahmen sind viel zu zaghaft und verdienen den Namen Steuerreform nicht. Das Ganze ist bestenfalls eine Tarifreform", schloss Haider.

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