Franz Eßl: Hat die IG Milch die Milchbauern nun endgültig aufgegeben?

Bauernbund setzt auf Vorwärtsstrategie und konkrete Unterstützung der Milchbauern

Wien (ÖVP-PK) - "Wenn die IG Milch nun den Kopf in den Sand steckt und nichts anderes im Sinn hat, als auf die Politik zu schimpfen, frage ich mich, ob sie die Milchbauern nun endgültig aufgegeben hat", verwies heute, Donnerstag, der Salzburger Landwirtschaftskammerpräsident und ÖVP-Abgeordnete Franz Eßl auf die Aussagen der IG Milch. "Jammern ist die schlechteste Option für Weiterentwicklung", setzt Franz Eßl auf das vom Bauernbund beschlossene Milchpaket und eine effiziente Marktoffensive. ****

"Die Milchbauern brauchen nach der europäischen Quotenaufstockung Perspektiven und unsere Unterstützung", verweist der ÖVP-Abgeordnete auf das 50-Millionen-Milchpaket des Bauernbundes. Die österreichische Landwirtschaftspolitik hat sich stets gegen die Quotenaufstockung in Brüssel gewehrt. "Aber die überwiegende Mehrheiten der Mitgliedstaaten in Europa hat sich für eine Aufstockung entschieden. Trotzdem werden wir uns weiterhin in Brüssel massiv dafür einsetzen, dass künftige europaweite Quotenaufstockungen aufgrund der Marktlage ausgesetzt werden ", sichert Eßl den heimischen Milchbauern die volle Unterstützung zu.

"Es liegt nun an uns, die richtigen Antworten auf europäische Entscheidungen zu finden", setzt Eßl eher auf Milchpaket und Marktoffensive als auf Aktionismus a la IG Milch. Für den Landwirtschaftskammerpräsidenten geht es auch darum, Überzeugungsarbeit in Richtung heimischer Konsumenten zu leisten. Immerhin sei der Absatz bei Milch und Milchprodukten im zweiten Halbjahr 2008 zurückgegangen. "Die Milch, die unsere Milchbauern erzeugen, muss den Menschen wieder verstärkt schmackhaft gemacht werden", schloss Eßl.
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