Strache fordert 4-prozentige Gehaltskürzung für höchste Staatsbeamte und Politiker

Solidaritätsakt in Krisenzeiten

Wien (OTS) - Rund 1.800 bis 2.000 Personen, die ausgehend von der Gehaltspyramide der Staatsbeamten in der obersten Etage angesiedelt seien, sollten laut FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache auf 4% ihres Gehaltes verzichten.

"Die Reduktion fordern wir sofort und in weiteren Krisenjahren darüberhinaus Nulllohnrunden", so Strache. In Bezug auf das Bankenpaket, das nicht, wie die eigentliche Intention sei, wieder Gelder für den Mittelstand sicherstelle, beschrieb der FPÖ-Bundesparteiobmann in seiner heutigen Presskonferenz, dass es sich bei der Wirtschaftskrise ja um eine "Systemproblematik" an sich handle.

Um ein Zeichen zu setzen, solle der Staatsapparat hier mit Vorbildwirkung agieren und mit gutem Beispiel vorangehen - ein Solidaritätsakt mit Symbolwirkung, so Strache. Und darüberhinaus müsse man in einer Krise "beim Kopf zu sparen beginnen". Die zu lukrierende Summe - überschlagsmäßig um die 6 Mio. Euro - sei mit Sicherheit geeignet, ein positives Signal in Richtung Bevölkerung zu setzen. Es handle sich bei den obersten Staatsbeamten und Politkern um einen "geschützten Bereich". Hier bestehe durch die Krise nicht die Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren.

Ein diesbezüglicher Antrag wird kommende Woche von der FPÖ im Nationalrat eingebracht.

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