Offener Brief an die Rektoren der Universitäten Österreichs betreffend der Kollektivverträge

Wien (OTS) - Die Universitätsgewerkschaft und die Betriebsräte der Universitäten unterstützen die Rektoren in ihren Anstrengungen, die finanziellen Mittel für die Vollfinanzierung des Kollektivvertrages im Budget 2009/2010 sowie für die Jahre danach - unter dem Gesichtspunkt einer Präzisierung des den Universitäten zur Verfügung stehenden Globalbudgets seitens des Wissenschaftsministeriums - zu erhalten.

Wir gehen davon aus, dass sich die Universitätenkonferenz und der Dachverband der Universitäten an ihre Bereitschaftserklärung vom 15. Oktober 2008 nach wie vor gebunden erachten, bei "Klarheit über die Sicherstellung der finanziellen Bedeckbarkeit des Kollektivvertrages", diesen "stufenweise ab 1. April 2009 in Kraft zu setzen, wobei die gehaltswirksamen Teile mit 1. Okt. 2009 in Geltung treten".

Die Universitätsgewerkschaft und die Betriebsräte der Universitäten stehen allen budget-technischen Lösungen aufgeschlossen gegenüber, die der Erreichung dieses Zieles dienen.

Wir sind der Auffassung, dass der Grundsatz, mit der Sorgfalt "des ordentlichen Kaufmannes" die Geschäfte zu führen, nicht zur Beeinträchtigung des Zeitpunktes des Inkrafttretens des Kollektivvertrages seitens der politischen Ebene verwendet werden darf.

Die Universitätsgewerkschaft und die Betriebsräte der Universitäten danken dem bisherigen Vorsitzenden des Dachverbandes der Universitäten, Univ.-Prof. Dr. Rudolf Ardelt, der mit Wirkung vom 31. März 2009 von dieser Funktion zurücktritt, für seine hervorragenden Verdienste um das Zustandekommen des vor 2 Jahren paraphierten Kollektivvertragstextes.

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