Alsergrund - SP-Koling: "SPÖ verhindert Forderung der Opposition nach mehr Bürokratie"

Seltsames Stimmverhalten der Alsergrunder Opposition

Wien (SPW-K) - "Das ist kein Dienst am Bürger", zeigt sich der Klubobmann der SPÖ-Alsergrund, Bezirksrat Michael Koling, irritiert über das seltsame Beschlussverhalten der Grünen und der ÖVP in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alsergrund. "Alle sprechen von Verwaltungsvereinfachung, aber offenbar steht nur die SPÖ zu diesem Bekenntnis."

Der Hintergrund des Ärgernisses: Die Grünen hatten einen Antrag eingebracht, am Alsergrund eine eigene "Lärmombudsstelle" einzurichten, die "beim Auftreten von Lärmbelästigungen Abhilfe schaffen, beraten, vermitteln und notwendige behördliche Schritte initiieren" soll. Der Antrag wurde mit knapper Mehrheit der Stimmen der Grünen und der ÖVP angenommen.

"Der Schutz vor Lärm ist ein wichtiges Thema, das aber längst von geeigneten Stellen im Magistrat ausreichend abgedeckt wird", stellt SPÖ-Klubobmann Koling klar. "Erste Anlaufstelle für die Anliegen der Bevölkerung ist der Bürgerdienst der Stadt Wien, eine in der Öffentlichkeit ebenso bekannte wie in ihrer Lösungskompetenz anerkannte Einrichtung." In akuten Anlassfällen von Lärmbelästigung sei darüber hinaus das Einschreiten der Exekutive angezeigt.

"Es besteht daher keine Veranlassung, eine Parallelbehörde aufzuziehen und damit Verwaltungsapparat und Bürokratie aufzublähen und zu verkomplizieren", kann Koling dem grün-schwarzen Vorstoß nichts abgewinnen. "Wenn die Alsergrunder Opposition zum Thema Lärmschutz nicht mehr beizutragen hat, als den Steuerzahlern un-nötige Kosten aufzubürden, dann zeugt das nicht gerade von Kompetenz in dieser wichtigen Sachfrage."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4000-81 941
http://www.rathausklub.spoe.atSPÖ-Klub Rathaus, Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001