Finanzamt diskriminiert Unternehmer bei Pfusch-Kontrollen

RFW-NÖ Obmann Fischer: "Aktionen gegen Schwarzarbeit sind zwar positiv, aber das Finanzamt darf dem Unternehmer sein Werkzeug nicht wegnehmen."

Wien (OTS) - Schockiert über die Art und Weise wie das Finanzamt Unternehmer auf Schwarzarbeit prüft zeigt sich der Landesobmann des RFW-NÖ (Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger), KommR Walter Fischer: "Wir vom RFW begrüßen prinzipiell die strengere Vorgehensweise gegen den Pfusch, aber wenn Unternehmer von den Beamten diskriminiert werden, ist das für uns nicht nachvollziehbar."

Für Fischer ist es noch verständlich wenn beispielsweise Schneeräumfahrzeuge um 3 Uhr früh von Beamten des Finanzamtes geprüft werden: "Das hat natürlich alles seine Berechtigung. Aber wenn den Angestellten gesagt wird, dass zuerst überprüft werden muss, ob der Chef noch Schulden beim Finanzamt hat, und wenn ja, das Fahrzeug einstweilig eingezogen wird, ist das eine Vorgehensweise, die wir vom RFW nicht goutieren können."

Der RFW Landesobmann pocht daher auf das Verständnis des Finanzamtes diese Vorgehensweise zu unterlassen: "Denn ein Unternehmer kann nur dann seine Schulden beim Finanzamt zurückzahlen, wenn er sein Werkzeug, mit dem er arbeitet und demzufolge Geld einnimmt, behalten kann." (gg)

Rückfragen & Kontakt:

RFW Niederösterreich
Tel.: 01/408 25 20 DW17
email: noe-office@rfw.at
Homepage: www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001