Neue Studie von KfV und mobilkom austria zeigt: Österreichs Autolenker halten Telefonieren am Steuer für sehr gefährlich

Wien (OTS) - Neue Studie von KfV und mobilkom austria zeigt:
Österreichs Autolenker halten Telefonieren am Steuer für sehr gefährlich
Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erhob mobilkom austria in einer Verkehrssicherheitsstudie die Meinung österreichischer AutofahrerInnen: Telefonieren am Steuer ohne Freisprech-Einrichtung wird von 95 Prozent der LenkerInnen als sehr oder etwas gefährlich eingestuft. Drei Viertel halten Strafen dafür für gerechtfertigt. Dennoch ist Telefonieren am Steuer nach wie vor ungebrochen populär.

Das Handy in der einen und das Lenkrad in der anderen Hand - auf Österreichs Straßen ein gewohnter Anblick. Ein unsicherer Fahrstil und abrupte Manöver sind oft die Folge.

Den österreichischen AutofahrerInnen ist durchaus bewusst, dass Telefonieren am Steuer ein gefährlicher Balanceakt ist. Das zeigt eine Befragung von mobilkom austria und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) unter mehr als 1.200 AutolenkerInnen. Mehr als die Hälfte (52 %) der Interviewten ist der Meinung, dass es sich dabei um eine "sehr gefährliche" Tätigkeit handelt, weitere 43 Prozent empfanden sie als "etwas gefährlich". Trotzdem besitzen nicht einmal die Hälfte (49 %) der bekennenden TelefoniererInnen auch eine Freisprech-Einrichtung.

Auf die Frage, wie sehr das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung die Konzentration beeinflusst, gaben 40 Prozent der Interviewten an, dass man ohne Freisprech-Einrichtung am Lenkrad "sehr eingeschränkt und abgelenkt" ist. Weitere 31 Prozent fühlten sich "etwas eingeschränkt und abgelenkt". Besonders unkonzentriert ist man nach Ansicht der Befragten beim Wählen der Nummer und beim Tippen einer SMS (41 %), mehr als ein Viertel (27 %) empfindet den Blick auf das Display als gefährlichen Moment, jeder Sechste (16 %) findet das Gespräch selbst ablenkend und für 12 Prozent stellt das Fahren mit einer Hand das größte Problem dar. 36 Prozent meinten, dass alle vier Tätigkeiten gleich stark von den Vorgängen auf der Straße ablenken (Mehrfachnennungen möglich).

"Für das Telefonieren im Auto ist unser Ratschlag ganz einfach: Immer eine Freisprech-Einrichtung verwenden, egal unter welchen Umständen. Aufwühlende Gespräche sollten überhaupt nur geführt werden, wenn das Auto am Parkplatz steht", ist Dipl. Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und Telekom Austria Group
überzeugt. "Wenn im Straßenverkehr rasch Hilfe geholt werden muss, ist das Handy wichtig. Trotzdem ist während des Autofahrens die Fahrsicherheit am wichtigsten und dazu kommunizieren wir seit Jahren schon über Broschüren und im Internet Tipps für unterwegs."

Drei Viertel verteidigen Strafen fürs Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung
89 Prozent wussten, dass das Telefonieren am Steuer mit Freisprecheinrichtung erlaubt ist. Angesichts der Gefährlichkeit hielten es fast drei Viertel (73 %) für richtig, dass man für das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung bestraft wird, knapp mehr als ein Viertel (27 %) fand eine Strafe nicht gerechtfertigt. Etwas Unklarheit herrschte bei der aktuellen Strafhöhe: Ein Drittel (33 %) siedelte die Höhe eines Organmandates zwischen "weniger als 25 Euro" und "bis 49 Euro" an. 62 Prozent war die tatsächliche Höhe der Strafe von 50 Euro bekannt und nur fünf Prozent dachten, dass man für das Handy am Ohr mehr als 75 Euro bezahlen muss. Immerhin jede achte befragte Person würde Strafen über 100 Euro als gerechtfertigt empfinden. Von den Interviewten wurden aber bisher erst wenige beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung erwischt. Nur jeder Zehnte musste bereits einmal Strafe bezahlen, allerdings war rund 40 Prozent ein Fall aus dem Bekanntenkreis bekannt.

Bis zu 2.180 Euro fürs Telefonieren ohne Freisprech-Einrichtung
Mit Beginn des Jahres 2008 wurde die Höhe eines Organstrafmandats von 25 auf 50 Euro angehoben. Um die Strafe zu verhängen, muss der Polizist das Fahrzeug anhalten. Verweigert der Lenker oder die Lenkerin das Bezahlen der Strafe, muss mit einer Anzeige gerechnet werden, die bis zu 72 Euro kosten kann. Wenn man durch das Telefonieren mit oder ohne Freisprecheinrichtung so sehr abgelenkt wurde, dass man gravierende Fahrfehler begangen und gegen Verkehrsvorschriften verstoßen hat, können auch ohne Anhaltung Verwaltungsstrafen bis zu 2.180 Euro drohen.

Tipps rund um die Sicherheit im Straßenverkehr auch im Folder: "Im Auto nie ohne" auf http://www.mobilkomaustria.com/sicherheit.

Über mobilkom austria
mobilkom austria ist Österreichs führender Mobilfunkbetreiber und das erfolgreichste Unternehmen der Telekom Austria Gruppe. Das 1996 gegründete Unternehmen hatte im Jänner 2009 4,5 Mio. Kunden und einen Marktanteil von 42,5 %. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete mobilkom austria einen Umsatz von EUR 1.668,0 Mio., ein bereinigtes EBITDA von EUR 600,7 Mio. und ein Betriebsergebnis von EUR 352,3 Mio. Neben mobilkom austria umfasst die mobilkom austria group velcom (Weißrussland), Mobiltel (Bulgarien), Vipnet (Kroatien), Si.mobil (Slowenien), mobilkom liechtenstein (Liechtenstein) Vip mobile (Serbien) und Vip operator (Mazedonien). 8.383 MitarbeiterInnen betreuen knapp 18 Mio. Kunden in acht Ländern.
Weitere Informationen: http://www.mobilkomaustria.com/unternehmen

Rückfragen & Kontakt:

Kuratorium für Verkehrssicherheit, Bakk. phil. Elisabeth Gerstendorfer, Marketing & Kommunikation
Tel.: 05-77077-1906, E-Mail: elisabeth.gerstendorfer@kfv.at, http://www.kfv.at

mobilkom austria AG, Mag. Vera Kraxner, Leitung Corporate & Internal Affairs
Tel: +43 664 331 27 10, E-Mail: v.kraxner@mobilkom.at

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