Sporthilfe: Darabos setzt neue Anti-Doping-Politik durch

Dopingsünder auf Lebenszeit von Sporthilfe-Förderung ausgeschlossen

Wien (OTS) - Sportminister Norbert Darabos wurde gestern Abend bei der Sporthilfe-Generalversammlung einstimmig zum neuen Präsidenten der Österreichischen Sporthilfe gewählt. Zum Amtsantritt realisierte Darabos einen weiteren wichtigen Schritt in der Anti-Doping-Politik. Sein Antrag, wonach Sportlerinnen und Sportler im Falle eines Dopingvergehens auf Lebenszeit von der Möglichkeit jeglicher Förderung durch die Österreichische Sporthilfe ausgeschlossen werden, wurde vom Vorstand einstimmig angenommen.

"Ich stehe auf der Seite der sauberen Sportler - und nicht auf Seiten derer, die sich durch Doping Vorteile verschaffen. Dopingsünder sollen auf Lebenszeit keine Förderung mehr durch die Sporthilfe erhalten", so Sportminister Darabos, der Dopingvergehen in Österreich auch mit höheren Strafen bekämpfen will. "Diese neue Sporthilfe-Regelung ist ein wichtiger Schritt, aber es bleibt noch viel zu tun. Doping ist mittlerweile weltweit zum Milliarden-Geschäft geworden. Wir müssen daher auch an die mafiösen Strukturen dahinter herankommen. Die Kette zwischen Dealer und Sportler muss durchbrochen werden. Deshalb möchte ich im Parlament eine Mehrheit für eine Novellierung des bestehenden Anti-Doping-Gesetzes erreichen. Eine Verschärfung der Strafandrohung ist sicher notwendig."

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