LH Dörfler: Postämterschließungen endlich stoppen

Regierung soll gegen Arbeitslosigkeit vorgehen und Versorgung im ländlichen Raum sicherstellen

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler fordert von Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Josef Pröll und der zuständigen Ministerin Doris Bures, das geplante Postämterschließungskonzept zurückzunehmen. Erst im November 2008 habe Faymann noch laut verkündet, dass es keine Postamtsschließungen geben werde, nun aber habe er nichts dagegen, dass gleich 300 Postämter geschlossen werden. Hier zeige sich, dass Faymann Versprechungen mache und Unterschriften unter Verordnungen setze, die überhaupt nichts wert seien, so Dörfler.

Für den Landeshauptmann ist es unverständlich, dass die Bundesregierung nicht ihre Verantwortung wahrnimmt und nicht alles tut, um Arbeitsplätze zu sichern. Stattdessen würden Steuergelder vernichtet, wie etwa das Beispiel AUA zeige. Es könne nicht sein, dass tausende Postbedienstete, die Infrastruktur der Gemeinden und schließlich die Bürger, für die die Post ein wichtiger Bestandteil ihrer Lebensqualität sei, auf der Strecke bleiben, betont Dörfler.

Dieses Vorgehen von Faymann und Co. sei gerade in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise unverständlich und inakzeptabel. Anstatt alles daran zu setzen, um Arbeitsplätze zu erhalten, werde es mit den Postämterschließungen zu weiterer Arbeitslosigkeit kommen. Faymann und Bures sollten endlich für die Bürger handeln und diesen weiteren Anschlag auf den ländlichen Raum und die dort lebenden Menschen zurücknehmen, fordert Dörfler. "Es gilt, die Schließungen zurückzunehmen und es soll endlich ein Postmarktgesetz vorgelegt werden, das für alle Anbieter die gleichen Voraussetzungen schafft und die Versorgung im ländlichen Raum sicherstellt."
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