Hagenhofer: Antisemitismus darf nirgendwo Platz haben

Antisemitismus und Rechtsextremismus entschlossen entgegentreten

Wien (SK) - "Sehr besorgt und beunruhigt" zeigt sich SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer über das Ansteigen antisemitischer Vorfälle in Europa, das heute von der EU-Grundrechteagentur gemeldet wurde. "Antisemitismus hat bei uns keinen Platz und darf nirgendwo Platz haben", unterstrich Hagenhofer. Es sei für jede Demokratie ein "konstanter Auftrag, Hass, Verhetzung und Extremismus besonderes Augenmerk zu widmen. Daher gilt es, dem Antisemitismus und Rechtsextremismus entschlossen entgegenzutreten", bekräftigte Hagenhofer Montagnachmittag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Das "Niemals vergessen" sei eine klare Lehre, die man aus der Geschichte zu ziehen habe, daher "müssen wir alles dafür tun, dass sich die Geschichte niemals wieder so wiederholt". Gerade für Österreich sei die Erinnerung an das Vergangene und die Verantwortung aus der eigenen Geschichte ein wesentliches Fundament für die Zukunft - und auch ein klarer Handlungsauftrag: "Daher sind - angesichts der besorgniserregenden Zahlen - alle Politiker in Europa aufgerufen, gemeinsam und entschlossen gegen Intoleranz und Aggressionen jeglicher Form aufzutreten", bekräftigte Hagenhofer ihr Nein zu Antisemitismus und Rassismus.

Vor dem Hintergrund des Anstiegs antisemitischer Vorfälle, aber auch angesichts der sich häufenden rassistischen Übergriffe auf Roma regt Hagenhofer ein Treffen an, bei dem sich die Menschenrechtssprecher der einzelnen Fraktionen der EU-Mitgliedsländer über eine gemeinsame Vorgehensweise auf EU-Ebene beraten und entsprechende Vorschläge und Maßnahmen erarbeiten, um Extremismen wirkungsvoll zu bekämpfen. (Schluss) mb

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