Grillitsch: Österreich behält Selbstbestimmungsrecht beim Gentechnik-Anbau

Unermüdlicher Einsatz Berlakovichs hat sich gelohnt

Wien (OTS) - "Die Vernunft hat gesiegt, der unermüdliche Einsatz von Bundesminister Niki Berlakovich hat sich gelohnt. Österreich konnte sein Gentechnik-Anbauverbot erfolgreich verteidigen", begrüßt Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch den heutigen Beschluss im EU-Umweltrat. "Mit gestärktem Rücken - der Nationalrat hat vergangene Woche einen entsprechenden Fünf-Parteien-Antrag zur Beibehaltung des Anbauverbots eingebracht - konnte Berlakovich die nötige Unterstützung in Brüssel erkämpfen", zeigt sich Grillitsch erfreut. Der Bauernbundchef warnt aber gleichzeitig davor, "dass es nicht sein kann, dass der EU-Umweltrat heute im Sinne Österreichs abgestimmt hat, aber die Kommission bei nächster Gelegenheit wieder versucht, den Gentechnik-Anbau durch die Hintertür auf die Tagesordnung zu setzen".

Der Bauernbund hat sich immer kritisch gegenüber Gentechnik auf Österreichs Äckern ausgesprochen, denn es gibt derzeit keinerlei europäische Regelungen zur Koexistenz oder zur Haftung. "Die Mehrheit der österreichischen Konsumenten lehnt Gentechnik strikt ab. Gentechnik ist darüber hinaus keine wirtschaftliche Option für unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Das Bekenntnis der österreichischen Landwirtschaft zur gentechnikfreien Produktion ist eine Chance für die heimischen Bäuerinnen und Bauern und ein Signal für den Konsumenten, dass Lebensmittel aus Österreich nach höchsten Standards produziert werden", so Grillitsch.
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