BZÖ-Huber: Genmais-Verbot nur erster Schritt für gentechnikfreie Modellregion

Wien (OTS) - "Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt in der
EU, um gentechnisch manipuliertes Saatgut auch künftig von Österreich fern zu halten", kommentiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber den heutigen Entscheid der Kommission. Allerdings ist der Genmais, dessen Anbau in Österreich ohnehin verboten war, nicht das Hauptproblem, so Huber, der sich für eine gentechnikfreie Modellregion in Europa einsetzt. Das Hauptproblem ist Gensoja, wie es in rund 95 Prozent der Futtermittel findet. "Das, was da verfüttert wird, bekommen die Menschen in abgewandelter Form zu essen. Auch damit muss endlich Schluss gemacht werden", verlangt Huber. Laut einer Studie kam es bei Mäusen nach nur wenigen Generationen zu Veränderungen. Huber: "Das kann und darf kein Politiker verantworten!" Der BZÖ-Agrarsprecher warnt abschließend davor, dass dies "nur ein erster Teilerfolg ist, denn der nächste Angriff der EU auf unsere Lebensmittelsicherheit ist nur eine Frage der Zeit".

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