AK: Finanzspekulationen verunsichern MieterInnen

Wien (OTS) - Es darf nicht sein, dass MieterInnen zum Spielball
von Finanzspekulanten gemacht und dadurch verunsichert werden, nimmt die AK den jetzt geplanten Verkauf der Buwog durch die Immofinanz an die Immoeast zum Anlass. Leidtragende sind hier rund 20.000 MieterInnen, als schon im Jahr 2001 die Schwarz-Blaue Regierung die Gemeinnützigkeit aufgehoben und anschließend die Buwog verkauft hat. Neben der Buwog wurden damals auch andere Gemeinnützige an private Finanzinvestoren verkauft. Ingesamt betroffen sind rund 60.000 MieterInnen, die nun nicht mehr gemeinnützigen Prinzipien unterliegen. Renditen dürfen nicht vor Mieterschutz gehen, sagt die AK, die außerdem Verschlechterungen für die MieterInnen befürchtet, etwa höhere Mieten. Daher fordert die AK ein strengeres Mietrecht, um MieterInnen vor Finanzspekulationen zu schützen.

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